Mittwoch, 24. Dezember 2014

Fröhliche Weihnachten!♥

Meine lieben Blogleserinnen und Blogleser!
Ich wende mich kurz an euch, um euch ein wunderschönes Weihnachtsfest zu wünschen! Außerdem wünsche ich euch etwas Ruhe, Geborgenheit, Liebe und gutes Essen und allgemein angenehme Feiertage! Passt auf euch auf und habt viel Spaß! 
Herzallerliebste Weihnachtsgrüße sendet euch
eure Hope♥

Dienstag, 16. Dezember 2014

Weihnachtsmarkt im Bergstollen





Ich grüße euch, meine lieben Leserinnen und Leser♥

Ganz, ganz langsam neigen sich die Klassenarbeiten dem Ende zu und wir Schüler können wieder etwas aufatmen. Also bin ich mit meinem Liebsten gegen Nachmittag nach Neubulach auf den Weihnachtsmarkt. Der befand sich (genau wie im letzten Jahr) teilweise unter freiem Himmel und teilweise im Bergstollen. Es ist ein kleiner Weihnachtsmarkt, aber trotzdem ist er sehr schön. Wesentlich schöner als der Weihnachtsmarkt in Nagold. Da lohnt es sich garnicht hinzugehen. Nein, in Neubulach findet viele Stände, an denen man selbstgemachte Dinge erwerben kann. Gefilzte Taschen, Mützen und Handstulpen, aus Holz ausgesägt Sterne, Herzen, Engel und vieles mehr. An einem Stand konnte man bestimmt über 20 verschiedene Senfsorten kosten und bestellen, an einem anderen Stand die unterschiedlichsten Marmeladen und Honig. Natürlich gab es auch ein paar Stände, an denen es Glühwein, Punsch und Würste gab. Überall verteilt waren kleine Feuerstellen, an denen man sich im Vorbeigehen mal eben wärmen konnte. Um in den Bergstollen hineinzukommen, musste man anstehen. Aber keine zwei Minuten. Ohne einen Helm durfte man jedoch nicht hinein. Deshalb bekam man einen in die Hand gedrückt, bevor man in den Gang trat. Innen im Stollen waren viele Lichterketten angebracht und in den breiteren Gängen standen kleine Stände, an denen man selbstgenähte Mützen, Tücher, Taschen, Schmuck, Seifen und so weiter kaufen konnte.
Auch wenn der Weihnachtsmarkt klein war, war er den Besuch auf jeden Fall wert und wir konnten viele schöne Sachen sehen!
Ich hoffe, ihr konntet euch auch etwas Zeit nehmen und mal auf einen Weihnachtsmarkt gehen. Ich finde, sowas gehört einfach zur Adventszeit dazu!
Ich wünsche euch noch einen schönen Tag und viel Spaß auf dem nächsten Weihnachtsmarkt!
Liebste Grüße,
eure Hope

Montag, 15. Dezember 2014

DIY- Schnelle Weihnachtsgeschenke/ individuelles Geschirr


Hallo meine Lieben!
Ich muss mich für meine lange Abwesenheit und den längeren Stillstand meines Blogs entschuldigen. Aber ihr kennt das doch alle, die Zeit vor Weihnachten ist meistens die stressigste Zeit. In der Schule bekommt man um diese Zeit auch eine Klassenarbeit nach der anderen reingedrückt.
Trotzdem müssen Weihnachtsvorbereitungen getroffen werden. Ich persönlich bevorzuge es, die Geschenke in gewisser Weise selber zu machen. Eine Möglichkeit, schnell und nicht allzu teuer ein Geschenk auf die Beine zu bringen, ist das Porzellanmalen.
Dafür benötigt ihr nichts weiter als einen weißen Teller, eine weiße Tasse oder was ihr sonst an Geschirr bemalen und verschenken wollt. Dann benötigt ihr Porzellanstifte bzw. Porzellanfarbe in kleinen Fässchen. Achtet beim Kauf darauf, dass es wirklich Porzellanfarbe ist!
Nun müsst ihr euch lediglich ein Motiv oder einen Spruch überlegen, den ihr auf das Geschirr malen/schreiben wollt. Eventuell zeichnet ihr es euch auch auf Papier vor.
Bevor ihr zu malen beginnt, wascht das Geschirr. Dann könnt ihr beginnen. Ihr könnt das Geschirr völlig individuell gestalten und habt recht schnell ein selbstgemachtes Weihnachtsgeschenk mit  persönlichen Charakter. Wichtig ist, dass ihr nach dem Auftragen der Farbe diese erst einmal trocknen lassen müsst. Das geht aber in der Regel recht schnell. Wenn ihr das Geschirr verschenkt und es benutzt werden kann (also nicht nur als Deko verwendet werden soll), gebt den Hinweis, dass die Farbe nicht Spühlmaschienenfest ist! Nur von Hand abwaschen.

Ich wünsche euch also ein frohes, kreatives Schaffen und viel Spaß beim Geschenke produzieren!

Allerliebste Grüßchen,
eure Hope


Mittwoch, 19. November 2014

Buchvorstellung: "Die Flügel, mein Engel, zerreiss ich dir." von Karine Giebel

"Du dachtest, du könntest mir entkommen? Du dachtest, du hättest eine Wahl?
Wieder ein Irrtum, mein Engel...
Du hörst einfach nicht damit auf!
Mit der Zeit wirst du verstehen. Mit der Zeit wirst du es akzeptieren.

Dieses Spiel hat Regeln. Sie sind ganz einfach.
Ich bestimme, du gehorchst.


Ich habe eine Kette um deinen Hals gelegt, ich nehm dich mit, wohin ich will.
Je mehr du dich sträubst, desto mehr schnüre ich dir die Luft ab.
Du entscheidest gar nichts mehr. Der einzige Herr über das Geschehen bin ich.
Wann begreifst du das endlich?
Delbst dein Tod gehört mir.
Ich bin dein Schicksal, mein Engel."


 (Sponsored by Piper)

Cloé ist eine entschlossene, starke und ehrgeizige Frau. Endlich hat sie es geschafft, der Chefposten der großen Werbeagentur ist ihr so gut wie sicher. Ihren Konkurenten  hat sich somit ausgestochen, sie führt eine zufriedenstellende Beziehung und genießt das Leben in Paris. Doch eines Abends ereignet sich etwas, dass sie von diesem Tag an prägen wird. Auf dem Weg von einer Party zu ihrem Auto verfolgt sie eine dunkle Gestalt, die nicht zu identifizieren ist. Von diesem Abend an sieht ihn Cloé immer wieder. Überall. Sie ist sich sicher, dass er in ihrem Garten herumschleicht, durch ihre Fenster sieht, in ihre Garage und in ihr Haus einbricht. Gegenstände im Haus verschwinden und tauchen an anderen Stellen wieder auf. Das Garagentor ist plötzlich offen, obwohl sie sich ganz sicher war es geschlossen zu haben. Cloé wendet sich an die Polizei, doch sie wird von den Beamten nur als paranoid abgestempelt. Auch von Seiten ihrer Freunde findet sie keine Unterstützung und Hilfe. Cloße erhält lediglich den Rat, einen Psychiater aufzusuchen. Langsam verfällt sie immer mehr in Panik. Sie kann nicht mehr schlafen, isst kaum mehr, hört ständig irgendwo Geräusche und vernachlässigt ihren Job. Zu all dem kommt auch noch, dass ihr Freund sie ganz plötzlich verlässt. Cloé weiß nicht mehr weiter. Sie weiß nur, dass der schwarze Mann überall ist. Er lauert überall auf sie, beobachtet sie, egal was sie macht. Sie kann dem Schatten nicht entkommen.



Ich erhielt das Buch vom Verlag Piper ohn es bestellt zu haben. Denn eigentlich mag ich Thriller garnicht. Dennoch habe ich mich daran gemacht, das Buch zu lesen. Ich habe es regelrecht verschlungen, als ich einmal in die Geschichte reingefunden hatte! Es war Spannung pur! Von Anfang bis Ende. Die Geschichte ist so gut geschrieben, dass man nichts voraussehen kann. Man stellt so viele Vermutungen an, wer der schwarze Mann/ der Schatten sein könnte. Aber man kann sich dabei nie sicher sein. Auch kann man Cloés Angst so gut mitempfinden, dass man mittendrin Gänsehaut bekommt. Insgesamt ist es sehr gut geschrieben. Alles ist so beschrieben, dass man sich sehr leicht in die Situtation und den Ort des Geschehens hineindenken kann. Auch hatte ich nie das Gefühl, dass irgendwelche Stellen im Buch überflüssig wären. Es hat einfach alles zusammengepasst. Und eines muss ich euch sagen: ihr werdet nie von selber darauf kommen, wer Cloés Stalker ist. Und wenn ihr doch schon vorher draufgekommen seid, dann spreche ich euch meinen Respekt aus. Ehrlich gesagt kann ich garnicht so viel über das Buch rückmelden, was nicht automatisch spoilern würde. Ich möchte nichts verraten, denn ihr solltet dieses Buch wirklich selber einmal gelesen haben. Es ist wirklich sehr empfehlenswert!

Sonntag, 9. November 2014

"Das Masking Tape Kreativ-Set" von Anika Schilling

(Sponsored by EMF)
Dieses kleine Büchlein erhaltet ihr zusammen mit 6 verschiedenen Washi Tape Rollen.Hier findet ihr außerdem viele Ideen und Anregungen, was ihr mit diesem bunten Tape alles anstellen könnt. Sei es die abstrakte Gestaltung von Grußkarten, die Verzierung von langweiligen Blumenvasen, Dekoration für Torten oder Flaschen... In diesem kleinen Buch ist alles wunderschön illustriert und verständlich und simpel erklärt. Euch wird gezeigt, welche Möglichkeiten existieren um mit Washi Tape zu arbeiten. Ich habe mir ein sehr simples Beispiel herausgegriffen und möchte es euch kurz zeigen :)
 Ihr könnt auf einfache, schnelle und schlichte Weise aus langweiligen Gegenständen bunte, schön anzusehende Unikate machen. Oder ihr verwendet das Tape für die Verzierung eurer Notizbücher oder Kalender.

 Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. "Das Masking Tape Kreativ-Set" gibt euch viele schöne Anregungen und Ideen, durch die ihr außerdem eure eigenen Ideen entwickeln könnt. Das Tape ist absolut vielseitig einsetzbar und ihr bekommt in diesem Buch gezeigt, was ihr damit anstellen könnt. Es sind wirklich hübsche kleine Ideen drin, die auch meist keinen großen Zeitaufwand beinhalten.

Also ihr Lieben, ich wünsche euch ein fröhliches Bekleben! :)
Eure Hope

Freitag, 7. November 2014

Freitagsrezept: Gulasch mit Pilzen




Hallo meine Lieben,

Habt ihr schone eine Idee, was ihr am Wochenende kochen wollt? Wenn nicht, habe ich hier ein superleckeres Rezept für euch, dass ihr unbedingt einmal ausprobieren solltet! Es ist zwar sehr zeitaufwändig, aber es lohnt sich wirklich!
Ich für meinen Teil mag Pilze eigentlich überhaupt nicht. Aber das Rezept klang schon so gut, dass ich es ausprobieren musste. Und es hat mir tatsächlich geschmeckt. Ich werde es in Zukunft auch öfter kochen.

Die Menge an Zutaten reicht für 4 bis 6 Personen, die Zubereitung an sich dauert ca. 45 Minuten plus zusätzlicher Garzeit von 2 Stunden. (Aber lasst euch davon nicht abschrecken, während der Garzeit müsst ihr nicht ständig am Herd stehen.)
Ihr benötigt für dieses köstliche Gulasch folgende Zutaten:
3 El neutrales Öl
1 kg Rindergulasch
Salz&Pfeffer
12 Schalotten, in Ringe geschnitten
1 Knoblauchzehe, in feine Scheiben geschnitten
1/2 Tl Zucker
1 El Tomatenmark
400ml Rotwein
2 Lorbeerblätter
400 g Kräutersetzlinge oder Pfifferlinge oder Champignons (habe Pfifferlinge verwendet)
1 El Butter
1 gestr. El Speisestärke
800g frische Spätzle
1 Bund glatte Petersilie, Blättchen abzupfen und alles zerhacken

1. Erhitzt das Öl in einer großen, tiefen Pfanne/ einem weiten Bräter. Darin bratet ihr nun das Fleisch in zwei Portionen runderhum 4 Minuten an, saltzt und pfeffert es und nehmt es anschließend wieder heraus. Nun werden die Schalotten mit dem Knoblauch im Bratfett 3 Minuten gebraten. Gebt dann Zucker und Tomatenmark hinzu und bratet beides kurz mit. Das ganze löscht ihr mit der Hälfte des Rotweins ab und lasst es fast vollständig einkochen. Dann werft ihr das ganze Fleisch mit dem Rest Rotwein in die Pfanne, schüttet 400ml Wasser rein und legt die Lorbeerblätter dazu. Salzt alles nochmal leicht und lasst es aufkochen. Danach deckt ihr den Bräter zu und lasst alles bei milder Hitze für 2 Stunden schmoren. Werft ab und zu einen Blick darauf und rührt gelegentlich vorsichtig um.
2. In der Zwischenzeit befasst ihr euch mit den Pilzen. Je nachdem, wie groß sie ausfallen, halbiert oder viertelt ihr sie. 30 Minuten vor Ende der Garzeit gebt ihr die Hälfte der Pilze zum Gulasch dazu und lasst sie mitgaren. Achtet darauf, dass die Pilze so gut es geht mit der Flüssigkeit bedeckt sind.
In den letzten 5 Minuten der Garzeit bratet ihr die andere Hälfte der Pilze mit etwas Butter in einer anderen Pfanne bei mittlerer Hitze für 5 Minuten an, bis sie goldbraun sind. Anschließend salzt und pfefert ihr die Pilze noch.
3. Wenn die Garzeit vorüber ist, rührt ihr die Stärke mit etwas Wasser glatt (in einer kleinen Tasse) und gießt sie zum Gulasch dazu. Das Ganze wird nun nochmal eine Minuten unter ständigem Rühren gekocht. Würzt das Gulasch noch einmal mit Salz und Pfeffer (ihr müsst abschmecken, wie viel). Kocht die Spätzle und mischt diese mit 3/4 der Petersilie. Die gebratenen Pilze werden dem Gulasch beigefügt und die restliche Petersilie wird über das Gluasch gestreut. Es kann serviert werden :)

Guten Appetit!



Mittwoch, 5. November 2014

Buchvorstellung "Wer ICH sagt, muss auch LIEBE DICH sagen." von Anica Schriever

Okay. Ganz ruhig. Tiiiiieeef durchatmen! So schlimm ist es nicht. Wirklich nicht. Ich meine, es hätte durchaus noch peinlicher werden können. Immerhin hat es keine Flügel. O Mann, wem will ich hier eigentlich etwas vormachen? Ich sehe aus wie ein rosa Sahnebonbon, das in der Sonne glitzert. Und das nicht zu knapp. Ich finde, ich habe gerade verdammte Ähnlichkeit mit Edward aus Twilight. Der hat auch so schön im Sonnenschein gefunkelt. Wenigstens sah es bei ihm genauso lächerlich aus wie bei mir. Ein kleiner Trost. Ganz stolz hatte Gunnar mir heute Morgen mein Kostüm für die Märchenstunde überreicht, das er von einer Bekannten einer Freundin, deren Mutter im Theaterfundus arbeitet, ausleihen durfte. Mir blieb bei dem Anblick dieses bonbonrosafarbenen Alptraums dagegen fast mein Toastbrot im Hals stecken.

(Sponsored by ullstein)

Mia ist fast 30, arbeitet in Berlin bei einem Käseblatt das ihrer Meinung nach kein vernünftiger Mensch lesen will, ist für die Rubrik "Herzblatt" zuständig und wartet darauf, dass ihr Freund ihr endlich einen Heiratsantrag macht. Doch das Schicksal macht ihr einen Strich durch die Rechnung. Ihr Freund beendet ganz plötzlich die Beziehung und schmeißt Mia aus ihrer gemeinsamen Wohnung. Als wäre das nicht schon deprimierend genug, verliert Mia auch noch ihren Job und muss für einige Zeit auf der Couch ihrer besten Freundin schlafen. Völlig am Boden zerstört beschließt sie, die Gelegenheit zu nutzen und ihren besten Freund Gunnar zu besuchen. Zumal sie die ständigen Ratschläge und Lebensweisheiten ihrer Freundin leid ist. Bei Gunnar angekommen, findet Mia jedoch nicht die erhoffte Ruhe und Entspannung, denn Gunnar erinnert sich noch sehr gut an eine Wette, die sie zu Unizeiten unter Alkoholeinfluss aufgestellt haben. Wäre Mia bis zu ihrem 30. Geburtstag noch nicht verheiratet, dürfe Gunnar für sie einen Mann suchen. Doch der frisch Getrennten steht der Sinn so garnicht nach einem neuen Mann und so muss sie sich mit vielen Strapazen und peinlichen Situationen rumschlagen. 


(Achtung, Spoiler-Alarm)

Als ich das Buch das erste Mal betrachtet und mich mit dem Klappentext befasst habe, befürchtete ich eine langweilige, banale Liebesgeschichte, in der sich die beiden besten Freunde in einander verlieben. Zum Glück war das nicht der Fall.
Der Roman wird aus der Ich-Perspektive erzählt und das sehr umgangssprachlich. Das macht es wesentlich einfach, sich Mias Charakter vorzustellen und sich in sie hineinzuversetzen. Ich habe mich während der meisten Zeit des Lesens doch sehr oft aufgeregt, war angespannt und genervt. Genervt von den Eltern von Mia, genervt von ihren Freunden, die alle städnig meinten, sie könnten über ihren Kopf hinweg alles einfach entscheiden, selbst wenn es für Mia eine Qual wäre. Genauso sehr hat es mich jedoch jedes Mal aufgeregt, dass Mia einfach allem nachgegeben hat. Ich habe mich so oft gefragt, warum sie nicht einfach nein sagen kann, warum sie sich jetzt die Blöße gibt obwohl sie sich allem bewusst ist. Ich habe mir auch oft gedacht, dass ich an ihrer Stelle einfach meine Sachen packen und abhauen würde, wenn ich so eine Familie und solche Freunde hätte. Doch all das spricht absolut für das Buch, auch wenn es nicht so klingen mag. Das zeigt doch, wie gut die Geschichte geschrieben ist, wie sehr man sich in die Protagonistin hineinversetzen kann und wie sehr man in das Geschehen eintauchen kann. Sehr oft geschehen absolut unerwartete Dinge, was ich bei Büchern liebe. Nur eine einzige Sache ist grob voraussehbar, aber man kann sich dabei nie wirklich sicher sein. Dieser Roman ist eine gelungene Liebesgeschichte der völlig anderen Art und lesenswert!

Das Buch und Informationen zur Autorin findet ihr hier. :)

Montag, 27. Oktober 2014

DIY - Halloweendeko Spinne

Freitag ist Halloween!
Also kramt euer Kostüm heraus, kauft Süßigkeiten und schmeißt eine Party! So habe ich zumindest vor, den Freitag zu verbringen. Und damit es nicht so langweilig aussieht, darf etwas Deko nicht fehlen. Insgesamt beschränke ich mich auf Lichterketten, Kerzen und Kürbisse. Aber ich dachte mir, so eine kleine, selbstgemachte Pompon-Spinne darf einfach nicht fehlen.
Und so könnt ihr selber Spinnen herstellen:
Ihr benötigt einen Pappkarton, (dicke) Wolle und Pfeiffenreiniger.

1. Je nachdem, wie groß ihr die Spinne haben wollt, zeichnet ihr zwei Kreise auf den Pappkarton. In der Mitte davon jeweils einen Kreis, der ca. 1/3 ausmacht.

2. Diese beiden Ringe legt ihr aufeinander. Nun schneidet ihr euch einen langen Wollfaden ab und beginnt, ihn ringerherum zu wickeln.


Je mehr Wolle ihr drum herum wickelt, desto voluminöser wird die Spinne. Und je fester ihr die Wolle wickelt, desto besser wird das Endergebnis.

3. Nun wird es etwas schwierig. Ihr müsst mit einer Schere die Wollle an der Kante aufschneiden. Also so, dass ihr mit der Schere zwischen den Pappkarton-Kreisen seid.







Wichtig: Wenn ihr ringsherum geschnitten habt, reißt die Pappe nicht gleich weg! Sonst zerfällt alles und ihr müsst neu anfangen.

4. Legt einen Wollfaden zwischen die Pappkarton-Kreise und knotet das ganze Bündel zusammen. Jetzt könnt ihr die Pappe entfernen und die Wolle etwas aufbauschen und zurechtschneiden.


5. Unserer Spinne fehlen noch die Beinchen. Nehmt hierfür die Pfeiffenreiniger und schneidet sie nach Belieben zu. Je nachdem, wie lang ihr die Beinchen haben wollt. Die einzelnen Beinchen steckt ihr dann einfach in den Pompon rein, so dass es hält.


Wer der Spinne mehr Charakter verleihen möchte, kann ihr zusätzlich Kulleraugen ankleben. Die Spinne könnt ihr außerdem in allen möglichen Größen machen :)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Spinnen produzieren!
Liebste Grüße,
eure Hope.


Sonntag, 26. Oktober 2014

Buchvorstellung "Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" von Sabine Zett

Anschließend wurde ich Zeugin eines herzlichen Enkel-Oma-Gesprächs, oder sollte ich sagen, Alien-Oma-Gesprächs? Margret stürmte auf Rick zu, der entsetzt zwei Schritte zurückwich.
"Richard!"
"Oma."
"Wie geht's dir?"
"Läuft."
"Isst du genug?"
"Jap."
"Du siehst so dünn aus."
"Nö."
"Richard..."
"Rick! Wann kapierst du das, Oma?"
"Ich würde es bevorzugen, wenn du mich Großmutter nennen könntest. Oma klingt irgendwie so...alt."
"Du bist alt, Oma."
"Richard!"
"Nur Rick. Dann sage ich auch nicht mehr Oma. Deal?"
"Wie bitte?"
"Haben wir einen Deal? EIne Abmachung?"
"Eine Abmachung? Also gut... Haben wir."
"Give me five!"
"Wie bitte?"
"Gibt mir fünf!"
Rick hielt seine Hand zum Abklatschen hin, und meine Schwiegermutter griff in ihre Manteltasche. Sie kramte einen Fünf-Euro-Schein daraus hervor. "Hier. Mehr gibt es auch nicht. Ich finde es ziemlich ungezogen, einfach so Geld zu fordern, aber für deine Erziehung sind deine Eltern verantwortlich, vor allem deine Mutter!" -"Margret, er wollte kein Geld von dir, sondern eure Abmachung durch Abklatschen besiegeln", erklärte ich. Rick grinste und steckte den Geldschein schnell in seine Hosentasche. "Mams hat recht, aber ich sage nicht Nein. Danke, Oma." -"Gern geschehen, Richard." So viel zum Thema Abmachung.

Elisa ist verheiratet, hat einen Sohn, der ein Pubertäts-Alien ist und eine nervtötende Schwiegermutter. Ihr Leben verläuft nicht unbedingt so, wie man es sich wünscht. Sohn Rick taucht nur zum Essen kurz auf, ihren Mann bekommt sie auf Grund seiner Arbeit immer weniger zu Gesicht, die Schwiegermutter liegt ihr ständig in den Ohren und mit ihrem Alter von "thirty something" wird Elisa mittlerweile auf den Straßen oder in Bars kaum mehr beachtet. Um endlich wieder ein wenig Schwung in ihr Leben zu bringen, will Elisa wieder an einer Grundschule unterrichten und mit ihrer besten Freundin ausgehen und zum Blickfang der Männer werden. Letzteres nur um zu sehen, ob sie es noch kann. Doch zu all dem Chaos kommt dazu, dass sich ihr Ehemann Alex in letzter Zeit immer merkwürdiger verhält. Heimliche Telefonate, er verschwindet immer wieder und immer länger im Büro... Elisa muss dem ganzen nachgehen und besucht ihn dort kurzerhand. Doch sie findet ihn lediglich vor, wie er arbeitet. Außer ihm ist nur eine äußerst attracktive, junge Mitarbeiterin im Büro. Anscheinend arbeiten die beiden an einem Projekt, wofür sie plötzlich eine "Dienstreise" nach Paris antreten müssen. Hat Alex etwa tatsächlich eine Affäre? Denn egal, was Elisa versucht, sie scheitert. Es scheint sogar, dass ihr Mann mit aller Kraft versucht zu verhindern, dass sie sein Handy in die Finger bekommt oder mit nach Paris reist. Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und sie beschließt, dagegen radikal vorzugehen.



"Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" ist auf schlichte Weise witzig, ergreifend und aufregend.  Man kann sich immer gut in Elisa hineinfühlen, vor allem wenn es darum geht, die nervige Familie ihres Ehemannes ertragen zu müssen. Ich fand es außerdem interessant, mal die andere Perspektive bezüglich der Pubertät betrachten zu können. Wie ist das für die Mutter, wenn der pubertäre Teenager kaum einen Satz über die Lippen bringt, ständig vor dem Pc sitzt und sich nur zum Essen blicken lässt. Zusätzlich ermöglicht der Roman den Einblick in das Leben einer "thirty something"- Jährigen, was für mich auch ziemlich interessant war. Wie ist das, wenn neben einem 20-jährige, schlanke, aufgestylte junge Frauen stehen, denen plötzlich alle hinterhersehen statt einem selber, so wie es früher noch war? Wie ist es mit einer nervigen Schwiegermutter? Wobei ich hier etwas einwenden muss. Als ich den Titel des Buches gelesen habe, dachte ich, die Geschichte basiert hauptsächlich auf dem Leben einer Frau mit einer nervigen Schwiegermutter. Aber irgendwie ist in diesem Roman dann die vermutliche Affäre von Ehemann Alex in den Mittelpunkt gerückt, was mich irritiert hat. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, nur meiner Meinung nach nicht mit dem Titel stimmig. Insgesamt ist es ein Buch, bei dem man sich mit der Protagonistin aufregen kann, über ihre peinlichen Handlungen lachen oder den Kopf schütteln kann und das man sehr gut lesen kann.

Wer mehr Infos zum Buch, zur Autorin oder eine Leseprobe will, findet das HIER. :)

Montag, 20. Oktober 2014

Demo Stuttgart - "Keine Ruhe den rechten Hetzern!"

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Ich habe Sonntag Morgen verkündet gehabt, dass ich spontan zur Demo nach Stuttgart gehen würde. Jetzt möchte ich euch (falls ihr nicht auch dort wart) einen Einblick in diesen Tag gewähren. Wir trafen uns um 14 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Nur zur Info, wir waren die Gegendemonstranten. Die andere Demo war die "Demo für Alle", die sich als Bildungsgegner darstellen, deren gemeinsamer Nenner Homophobie und Sexismus sind. Dazu möchte ich euch kurz aus einem Flyer von uns zitieren: "Als Teil ihrer rechten Gesinnung lehnen sie alternative Lebensformen ab, hetzen gegen Benachteiligte und Minderheiten und versuchen ein Klima der Angst vor Neuem zu schaffen. [...]" Wir sind also dagegen angetreten. Wir sind auf die Straße gegangen um errungene Fortschritte zu verteidigen und zu zeigen, dass das Diskriminierung ist.
Auf der Demo waren ziemlich viele coole Leute, mit denen man sich gut unterhalten konnte und die auch sehr lustig waren. Es hat wirklich Spaß gemacht, mit solchen Leuten dafür auf die Straße zu gehen, für das wir stehen und von dem wir überzeugt sind.
Es gab so viele kreative Ideen in der Umsetzung. Bunte Plakate, Aufkleber, Luftballons, Seifenblasen, Trillerpfeiffen, Straßenkreide, Schilder, Kostümierungen und und und.
 
"Hetero ist keine Pflicht, Homophobie ist widerlich!"

Trotz Hitze und einiger Zwischenfälle mit der Polizei war es ein sehr guter Tag. Wir haben die Leute aus der "Demo für Alle" auf uns aufmerksam machen können und generell sicher viele Leute zum nachdenken gebracht. Immerhin sind wir des Öfteren quer durch die Stadt gelaufen, um die ständigen Polizeisperren zu umgehen und um der Demo der anderen zu folgen.
 


Damit verabschiede ich mich für heute. Ich hoffe, diese Woche noch ein paar Einträge bloggen zu können trotz des momentanen Schulstresses.
Ich wünsche euch bis dahin eine schöne Woche und für heute noch einen schönen Abend!
Liebste Grüße, eure Hope.♥






Mittwoch, 15. Oktober 2014

Frankfurter Buchmesse

So meine Lieben,

da ich es die letzten Tage leider zeitlich nicht geschafft habe, berichte ich eben heute von meinem Aufenthalt auf der Buchmesse. Besser spät, als nie.
Heute ist zwar eigentlich Buchtag/ Reznsionstag, aber ich denke, ihr könnt es verkraften wenn ich euch stattdessen von der Buchmesse berichte :)
Morgens um 6 fuhren ich und eine Freundin aus dem Buchclub los, damit wir gegen 10 die Messe erreicht hatten. Im Vergleich zu anderen Messen, auf denen ich war, war recht wenig los. Aber immerhin war am Freitag auch nur für die Fachpresse geöffnet. Wir hatten bis um 11 Uhr Zeit, uns ein wenig umzusehen, bevor wir zum Stand von Blanvalet gehen mussten. Es war wirklich atemberaubend, wie viele Bücher es zu sehen gab. Ich dachte immer wieder, dass ich dringend im Lotto gewinnen muss. Ich würde alles für Bücher ausgeben, glaube ich. Da man an diesem Tag auf der Messe aber keine Bücher kaufen konnte, wurde ich sowieso nicht ärmer ;)
Es war einfach fantastisch. Kinderbücher, Comics, Mangas, Fachbücher, Romane, Krimis... Es war einfach alles da! Ich habe mich auch erstmal hingebungsvoll auf die Kinderbücher gestürtzt, die einfach wunderschön illustriert waren.


 An einem Stand stand eine uralte Druckerpresse und ein Mann führte vor, wie Bücher früher gedruckt wurden. An einem anderen Stand wurde demonstriert, wie Bücher eingebunden wurden. Überall wahnsinnig viele Informationen, schöne Bücher und eine Menge unterschiedlicher Menschen. Wir wurden also quasi von Eindrücken überrollt. Um 11Uhr kamen wir zum Stand von blanvalet, denn von diesem Verlag wurden wir Blogger zu einem Blog n' talk eingeladen. Es gab für jeden ein Namensschild zum anstecken, auf dem auch der jeweilige Blogname stand. Es wurden Getränke verteilt und wir Blogger konnten uns untereinander kennenlernen (was mir schwerfiel, da ich nicht einfach so Leute ansprechen kann). Dann hielt ein Mitarbeiter des Verlages, der mit uns Blogger stets in Kontakt steht und uns mit Büchern versorgt, eine kleine Rede und ließ uns Blogger anschließend auf die Autoren los ;) Ich für meinen Teil habe mich erstmal zu Adnan Maral durchgeboxt. Ein sehr sympatischer, lustiger Mann. Viele kennen ihn sicher aus dem Fernsehen. Aber deswegen war er nicht auf der Messe, sondern wegen seines Buches : "Adnan für Anfänger: Mein Deutschland heißt Almanya". 
 Anschließend habe ich mich noch mit Sabine Zett unterhalten, der Autorin des Buches "Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch". Ich fragte sie, ob ihre Schwiegermutter auch so schrecklich sei wie die in dem Buch. Daraufhin hat Sabine Zett nur gelacht und mir erklärt, dass die Idee entstand, als sie mit ihren Freundinnen zusammensaß und jede über die Macken ihrer Schwiegermutter berichtete. Das wurde dann alles zusammengefügt und so entstand die Buchfigur. Frau Zett erklärte mir und meiner Begleitung außerdem: "Wenn man seine Mutter toll findet, dann ist die Schwiegermutter schrecklich. Aber wenn man seine Mutter schrecklich findet, dann ist die Schwiegermutter für einen ganz toll. Ihr beiden habt wahrscheinlich noch keine Schwiegermutter *lacht* Ich habe zwei Kinder, die jünger sind als ihr. Also haben die auch noch keine Schwiegermutter. Und ich hoffe, ich bin eine gute Mutter. Nicht, dass mich dann die Schwiegermutter aussticht." Sie war mir sehr sympatisch.
Irgendwann machten wir uns davon, weil es doch etwas eng wurde mit so vielen Bloggern. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, uns nochmal alles anzuschauen, in Büchern zu stöbern und eine lange Pause einzulegen und einfach nur dazusitzen und die Menschen zu beobachten.
Es war ein sehr anstrengender, aber auch schöner Tag. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr uns die Beine und Füße geschmerzt haben danach. Aber das war es wert. Solltet ihr einmal die Gelegenheit bekommen, zur Buchmesse zu gehen, dann macht das auch! Es lohnt sich wirklich!

Also meine lieben Buchliebhaber, ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag.
Nehmt euch doch heute Abend mal wieder Zeit um zu lesen, das tut gut!

Allerliebste Grüße,
eure Hope♥