Sonntag, 27. April 2014

Einhörner und Prinzessinnen

Hallo meine neugierigen Blogleser!

Was dieser Titel soll? Ganz einfach: ich habe endlich meinen Geburtstag mit ein paar wunderbaren Menschen nachgefeiert. Aber dieser Geburtstag fiel unter das Motto Candyland. Zumindest so in etwa. Es gab viele Süßigkeiten und diverses Gebäck. Außerdem war alles in rosa und weiß. Meine lieben Gäste erhielten die Anweisung, sich also auch in rosa oder weiß zu kleiden. Jetzt kommt der Witz dabei: es kamen 7 männliche und 1 weiblicher Gast. Meine weibliche Unterstützung hat sogar einen Regenbogenkuchen mitgebracht, der einfach lecker war!  Die Männer haben sich an dem vielen rosa nicht gestört. Ich wurde sogar dafür gelobt, wie viel Mühe ich mir gemacht habe. Zwei der Herren brachten sich selbst sogar Krönchen mit und setzten sie sich auf. Zunächst wurde gegessen, Kaffee und Tee getrunken und einfach nur geredet. Irgendwann sind wir zu den Gesellschaftsspielen übergegangen und blieben bei Tabu - Hot Pen hängen. Wenn man zu neunt ist, macht das Spiel viel mehr Spaß, verläuft manchmal schön chaotisch und es kommt oftmals so ein Unsinn dabei raus, dass man nicht aufhören kann zu lachen. Auch wenn ich krank war, hatte ich einen wunderbaren Nachmittag und sehr viel Spaß! Außerdem war ich ein wenig stolz darauf, wie ich die Feier gestaltet habe.
Zuckersüße Grüße,
eure Hope




Freitag, 25. April 2014

Besser spät als nie: Ostersonntag

Hey ihr Häschen!
Ihr möchte euch doch noch erzählen, wie ich Ostern verbracht habe. Ist zwar schon ein paar Tage her, aber trotzdem. 

Ostersonntag begann mit der traditionellen Osternestersuche im Garten. Ja, ich bestehe immernoch darauf und ich habe immernoch sehr viel Spaß daran. Meine Schwester und ich sind durch den Garten gewuselt, haben viele kleine Schokoeier gefunden und unsere Ostergeschenke. Ich habe einen super süßen romantischen Regenschirm bekommen! Weiß mit schwarzen Punkten und Rüschchen! Irgendwann werde ich ihn auch noch in einem Blogeintrag zeigen :)
Gegen Mittag bin ich mit meiner Familie losgefahren. Wir waren auf dem Weg zu meinem Opa und seiner Frau, die uns zum Osteressen eingeladen haben. Von den beiden bekam ich ein leckeres, edles, rießiges Lindt-Trüffelei. (Habe es schon verputzt, danke ihr beiden, war lecker!) Leider konnte ich den Tag dort nicht so recht genießen, da es mir nicht gut ging. Aber nach einem kleinen Schläfchen hat sich das auch wieder gelegt. Am Abend bin ich noch zu meinem Freund gefahren, bei dem sich fast die ganze Familie versammelt hatte. Leider habe ich nicht mehr viel Zeit mit ihnen verbringen können, da es schon spät war und sie gehen musste. Die Kinder musste schließlich ins Bett. Der Abend bestand dann noch aus Wein und Zocken.
Ich finde, es war alles in allem ein schöner Tag.
 (Habe Sonntag Morgen noch ein paar Origami-Tulpen gefaltet)
Wie habt ihr Ostern verbracht? Wer von euch geht immernoch auf Eiersuche im Garten? Und was habt ihr bekommen? Ich bin gespannt :)

Allerliebste Grüße und einen schönen Tag wünscht euch
eure Hope

Donnerstag, 24. April 2014

DIY - Haarschleifen

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Hallo meine liebsten Blogleser!

Wie ich gestern in facebook angekündet habe, enthülle ich für euch heute das Geheimniss. Was habe ich gestern in Massen genäht und produziert? Viele bunte, niedliche und süße Schleifen. Ich persönlich verwende sie, um sie mir in die Haare zu stecken. Aber sie können auch an Kleidungsstücke angenäht werden oder Taschen. Das ist jedem selbst überlassen ;) Nun möchte ich euch zeigen, wie so eine Schleife gemacht wird.





Schritt 1
Sucht euch einen schönen Stoff eurer Wahl aus. Legt den Stoff auf links aufeinander. Nun zeichnet ihr ein Rechteck nach Größe eurer Wahl ab. (Zum Beispiel 17x10 cm) Denkt hierbei an die Zusatznaht, die ihr lassen müsst. Außerdem benötigt ihr einen Streifen Stoff, der ungefähr 3-4 cm breit sein sollte und 10 cm lang sein sollte.Und ihr solltet den Stoff vorher bügeln. Dazu war ich heute viel zu faul. (Aber mein Endergebnis kann sich trotzdem sehen lassen!)
 Schritt 2
Als nächstes näht ihr die beiden Rechtecke (auf links) zusammen. Vergesst nicht, dass ihr ein Loch lassen müsst, um den Stoff zu wenden. Den Streifen bearbeitet ihr, indem ihr die beiden Ränder umschlagt und zusammennäht.

Schritt 3
Wenn die zusammengenähten Rechtecke auf rechts gewendet wurden, näht ihr das Loch zu. Jetzt nehmt ihr die Mitte des Rechtecks und näht diese mit ein paar Stichen zusammen.

Schritt 4
Jetzt nehmt ihr den Streifen und näht ihn um die Mitte der fast fertigen Schleife herum. Es macht nichts, wenn es auf der Rückseite etwas komisch aussieht. Das sieht später keiner ;) Wenn ihr die Schleife mit einer Haarnadel kombinieren wollt, versucht den Streifen nicht zu eng anzunähen und lasst hinten eine Art kleine Lasche, durch die ihr die Nadel stecken könnt.

Et voilá!
Schon ist eure Schleife fertig. Ihr könnt sie ganz beliebig variieren. Groß, klein, diverse Farben und Muster, eventuell mit kleinen Perlen oder sonsitgem darauf.

Bisschen süß, kitschig, romantisch. Jedem wie er will. In diesem Sinne wünsche ich euch noch einen wundervollen Tag und viel Erfolg und Spaß beim nähen!
Herzallerliebst, eure Hope

Mittwoch, 23. April 2014

Buchvorstellung: "Die Stadt der Träumenden Bücher" von Walter Moers

Liebe Bücherwürmer, heute ist der internationale Tag des Buches!
Das Buch:
Der junge Schrifsteller Hildegunst von Mythenmetz erbt von seinem Dichtpaten ein makelloses Manuskript, welches sein Leben in dem Moment vollkommen verändert, in dem er es liest. Dieses Manuskript ist das bedeutungsvollste, was der junge Bücherwurm je gelesen hat. Er kann nicht weiter in der Ungewissheit leben, dass niemand weiß, wer dieses unbeschreibliche Manuskript verfasst hat. Kurz um verlässt er seine Heimat und begibt sich in die Stadt Buchhaim. Eine Stadt, von der jeder Buchliebhaber nur träumen kann. "Buchhaim verfügt über fünftausend amtlich registrierte Antiquariate und schätzungsweise tausend halblegale Bücherstuben, in denen neben Büchern alkoholische Getränke, Tabak und berauschende Kräuter und Essenzen angeboten werden, deren Genuß angeblich die Lesefreude und die Konzentration steigerten."(Zitat Seite 31) Des Weiteren existieren in Buchhaim tausende von Druckereien, Verläge, Buchhandlungen, Optiker und Kaffehäuser, in denen abendliche Dichterlesungen stattfinden. Hildegunst von Mythenmetz stürzt sich sehnsüchtig in all die Bücher und buchvernarrten Wesen um ihn herum. Hier und da versucht er, etwas über den Verfasser des Manuskriptes zu erfahren. Doch die Leute geraten in Panik und jagen ihn fort, sobald er danach fragt. Seltsame Ereignisse geschehen und der junge Schriftsteller gerät immer tiefer und tiefer in ein verwirrendes, dunkles Geheimnis, dass die Stadt der Bücher ausmacht. Mehr als nur einmal begibt er sich in Lebensgefahr und begegnet dem Tod. Einmal in den Klauen dieser buchverrückten Stadt wird der Dichter immer tiefer hineingesogen in ihre labyrinthische Welt, in der Lesen noch eine wirkliche Gefahr ist. Dort, wo rücksichtslose Bücherjäger nach bibliophilen Schätzen gieren, Buchlinge ihren Schabernack treiben und der mysteriöse Schattenkönig herrscht.



Eigene Meinung:
Ich habe das Buch verschlungen! In nur 3 Tagen. Fast 500 Seiten. Ich war völlig begeistert und fasziniert. Zwar ist es zunächst schwer zu begreifen, was das eigentlich für Wesen sind, die in dem Buch auftauchen, aber durch kleine Erklärungen in Fußnoten oder Zeichnungen wird es einem schnell klar. Der Autor schrieb das Buch aus der Ich-Perspektive und ermöglicht so dem Leser, sich in die Hauptfigur, Hildegunst von Mythenmet, hineinzuversetzen und richtig in der Geschichte dabei zu sein. Das Buch beinhaltet äußerst Spannende stellen und wurde für mich keine Sekunde langweilig. Auch die Beschreibungen der verschiedenen Orte waren genial. Es war mir möglich, mir alles bis ins Detail vorzustellen. Man konnte die bedrückende Finsternis und Kälte der dicken Mauern fast fühlen, die alten Bücher riechen und sehen, wenn die Hauptfigur in ein Antiquariat ging. Auch beinhaltet das Buch hier und da kleine Späße, die aber die Geschichte nicht unterbrechen und man einfach schmunzelnd weiterlesen kann. Ich finde, es war alles sehr stimmig, gut geschrieben und Verwirrungen kamen bei mir nicht auf. Ich kann dieses Buch wirklich sehr empfehlen!
(Fantasy-)Roman, Band 1 der Triologie

Samstag, 19. April 2014

Make something out of nothing

Hallo meine Häschen!

Es wird Frühling, die Blumen blühen und ich versuche, die freien Tage auf schönste Weise zu nutzen. Also bin ich in den Deko-Laden "Novalis" gegangen, der viele wunderschöne Shabby- und Vintagedekoartikel hat. Dort habe ich mir spontan einen neuen Geldbeutel gekauft. Wer diesen Laden noch nicht kennt, sollte sich einmal darüber informieren, ob er in der Nähe ist. Schaut dort einfach mal vorbei, es lohnt sich.
Ein total romantischer Laden. Nicht billig, aber auch nicht zu teuer. 

Da heute so ein schön gemütlicher Tag ist, es bewölkt, grau und kalt ist, habe ich nach einem kurzen Ostereinkauf beschlossen, Pancakes zu machen. Dazu Ahornsirup, Orangensaft und Erdbeeren. Super lecker!

Morgen ist Ostersonntag! Habt ihr schon Eier gefärbt? Wie werdet ihr den morgigen Tag verbringen?
Ich werde meinen Opa und seine Frau besuchen und freue mich schon sehr darauf. Außerdem bin ich gespannt, was es gutes zu essen geben wird. Und anschließend gehe ich noch zu meinem Freund und werde dort auf den Großteil seiner tollen Familie treffen :)
Heute wird nicht mehr viel passieren. Ich werde die Füße hochlegen, mir die Nägel lackieren, schlafen und Osternester zusammenpacken.

In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen schönen Samstag und für morgen ein angenehmes Osterfest!
Liebste Grüße,
eure Hope

Samstag, 12. April 2014

Osterhäschen selbernähen

Hallo meine Häschen!

Ich möchte euch heute zeigen, wie ihr euch ganz einfach ein paar Deko-Häschen nähen könnt.
Die Idee stammt von Aprilkind auf DaWanda
Dazu benötigt ihr einen Stoff eurer Wahl, eine Stoffschere, einen Bleistift, Nadeln (sowohl zum nähen als auch zum den Stoff zusammenstecken), Füllwatte, eure Nähmaschiene und Garn.
1. Ihr dreht den Stoff, den ihr verwenden möchtet, auf links. (D.h. die Seiten, auf denen das Muster zu sehen ist, liegen aufeinander)  Am besten ist es, wenn ihr euch den Hasen zunächst vormalt. Entweder direkt auf den Stoff, oder ihr macht euch zunächst eine Schablone. Welche Methode auch immer ihr Wählt, steckt den Stoff mit ein, zwei Nadeln zusammen, damit nichts verrutsch. Wichtig: Achtet darauf, dass ihr etwas Rand lasst, wie ihr auf meinem Foto sehen könnt. Legt die Schablone nicht direkt an den Rand des Stoffes.

2. Wenn ihr euren Hasen aufgezeichnet habt, entfernt die Schablone und achtet darauf, dass der Stoff nicht verrutscht. Es ist sehr hilfreich, die Nadeln weiterhin den Stoff zusammenhalten zu lassen. Jetzt kommt die Nähmaschiene zum Einsatz. Doch bevor ihr losnäht, müsst ihr an etwas wichtiges denken. Ihr möchtet nach dem Zusammennähen euren Stoff wenden. Also müsst ihr ein Loch lassen. Am besten nehmt ihr zum Beispiel das Unterteil des Hasen und näht die untere Kante nicht ganz zu.

3. Nun, nachdem der Hase größtenteils zusammengenäht wurde, könnt ihr den Stoff wieder auf rechts drehen. Hilfreich ist es, wenn ihr zum Beispiel mit einem Essstäbchen die Kanten oder Ohren herausschiebt.
4. Jetzt ist es an der Zeit, dem Hasen etwas Fülle zu geben. Also nehmt ihr die Füllwatte zur Hand und stopft das Häschen gut aus. Achtet darauf, dass die Füllwatte die Ohren auch komplett ausfüllt. Um die Füllwatte besser hineinstopfen zu können, könnt ihr wieder das Esstäbchen verwenden. So kommt ihr effektiver an alle Stellen und könnt die Füllwatte gut verteilen. Stopft den Hasen so voll, dass er aufrecht stehen bleiben kann, wenn man ihr anlehnt. Er soll genug Füllung haben, um nicht umzuknicken oder in sich zusammenzusacken.
5. Der Hase ist so gut wie feritg. Es fehlt nur noch, dass das Loch unten zugenäht werden muss. Wer kann und will, kann dies mit der Nähmaschiene machen. Ich habe es lieber von Hand zugenäht.
Wer den Hasen nun noch verzieren will, kann ihm zum Beispiel Knopfaugen annähen, Schleifchen um den Hals binden, kleine gehäkelte Blümchen annähen usw. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt.
Und nun wünsche ich euch viel Spaß beim Nähen!
Allerliebste Grüße,

eure Hope

Donnerstag, 10. April 2014

Backe, backe Kuuuuchen... Gekühlter Schokoladenkuchen!

Hallo ihr Naschkatzen!

Heute habe ich die Familie meines Freundes besucht und zu diesem Anlass einen leckeren Kuchen gebacken. Der Gekühlte Schokoladenkuchen geht relativ leicht und ist nicht schwer zuzubereiten.
Wichtig bei diesem Kuchen ist, dass er 3 Stunden Kühlzeit nach dem Backen benötigt!
Also, für den Teig benötigt ihr folgende Zutaten:
200g Zartbitterschokolade oder -kuvertüre (mind. 70% Kakaoanteil)
200g Butter
4 Eier
200g Zucker
1 Päckchen Vanillezucker
100 Mehl
Außerdem: 
Eine Springform von 26 cm Durchmesser, Butter für die Form und Puderzucker zum Bestäuben des Kuchens

Los gehts!
1. Ihr müsst die Schokolade in Stücke brechen und die Butter klein schneiden. Beides wird dann in einer Schüssel über einem heißen Wasserbad unter ständigem Rühren geschmolzen. Dann muss die Schoko-Butter etwas abkühlen.
2. Die Springform muss nun gut mit Butter ausgefettet werden. Anschließend stellt ihr sie in das Tiefkühlfach. Den Backofen heizt ihr auf 180°C vor.
3. Nun trennt ihr die Eier und schlagt das Eiweiß zu steifem Schnee. Dabei lasst ihr etwas von dem Zucker einrieseln. und stellt den Eischnee in den Kühlschrank. Das Eigelb wird mit dem restlichen Zucker, Vanillezucker und dem Schoko-Butter-Gemisch verrührt. Dann wird das Mehl untergemischt.
4. Anschließend hebt ihr den Eischnee vorsichtig unter und füllt die Masse in die Springform um. Der Kuchen kommt jetzt für 25 Minuten in den Ofen. Ist er fertig, lasst ihn eine Weile in der Form abkühlen.
5. Nehmt nun den Kuchen aus der Form und stellt ihn für mindestens 3 Stunden kalt. Danach könnt ihr ihn mit Puderzucker bestäuben und servieren. (Tipp: zu dem Kuchen passen Schlagsahne, Vanilleeis oder auch Waldbeerenkompott)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Backen und Verspeisen. 
Schokoladige Grüße,
eure Hope!

Montag, 7. April 2014

Buchvorstellung: "Eva und die Apfelfrauen" von Tania Krätschmar


Das Buch:
Fünf Freundinnen im Alter von 40 und aufwärts, die in Berlin wohnen, kommen eines Abends darauf, dass sie nicht allein alt werden wollen. Aber Männer haben in ihrem Leben gerade keinen Platz. Aus Spaß und Prosecco entsteht also die Idee, eine Frauen-WG zu gründen, um nicht allein sein zu müssen. Die Freundinnen sind sofort begeistert und setzen mehrere Anzeigen auf.
"Hausbesitzer mit Herz und ohne Erbe gesucht! Wir sind: fünf Freundinnen im allerbesten Alter. Wir suchen: ein großes Haus in Berlin, in dem wir gemeinsam älter werden können. Wir haben: viel Enthusiasmus, wenig Geld. Schön wären: Garten, nette Nachbarn."
Das Glück scheint ihnen ungläubiger Weise hold zu sein. Die Damen erben tatsächlich ein Haus mit Garten. Allerdings hat das Ganze mehrere Haken. Das Haus steht nicht in Berlin, sondern in der Mark Brandenburg. Und zusätzlich beinhaltet das Erbe eine rießeige Apfelbaumwiese, um die sich die Freundinnen kümmern sollen. Das Testament der Dame, die ihnen dieses Grundstück vermachte, besagte, dass die fünf Freundinnen mindestens bis zur Apfelernte in diesem Haus leben müssen, um es rechtmäßig zu besitzen. Ansonsten verfällt das Erbe und das Grundstück wird von einem Notar verkauft. Die Freundinnen nehme diese Herausforderung an und denken sich, dass dies eine gute Möglichkeit ist, ihre WG-Idee zu testen. So ziehen die fünf Stadtfrauen kurzerhand aufs Land. Doch hier läuft alles viel komplizierter ab, als gedacht.
Zusammen erleben die Freundinnen also einen Sommer voller Landlust und Landfrust.


Eigene Meinung:
Als ich begonnen hatte zu lesen, befürchtete ich, dass es eine langweilige Geschichte werden würde, in der fünf ältere Frauen sich ein Leben auf dem Land ermöglichen. Ich dachte an Frauen, die zunächst Probleme hatten, ihre Kühe zu melken, die mit Mäusen nicht klarkommen, die mit der Ernte überfordert wären und am Ende doch die besten Landfrauen wurden und glücklich auf ihrer Veranda sitzen. Aber das Buch entpuppte sich als sehr amüsant. Den fünf Frauen passierten viele Peinlichkeiten, sie mussten sich mit alltäglichen Dingen herumschlagen und sich an das Leben auf dem Land gewöhnen. Ich möchte nicht zu viele Details verraten, deshalb sage ich nur: das Buch erstaunte mich auf angenehme Weise. Ich habe oft geschmunzelt über die Dinge, die die fünf Frauen zustande brachten. Auch fand ich, dass die Geschichte nicht berechenbar war. Ich konnte nicht voraussehen, wie es ausgehen würde oder welche Handlungen als nächstes kamen. Außerdem hat das Buch in mir ein Verlangen nach Äpfeln geweckt, weshalb ich auch kurzerhand einen Apfelkuchen gebacken habe.
"Eva und die Apfelfrauen" ist einfach geschrieben, lebhaft, verständnisvoll und wird nicht langweilig.

Hope im Backmodus: Apfelkuchen

Hallo meine lieben Naschkatzen!

Langsam geht es bei mir mit der Gesundheit wieder aufwärts und ich beschäftige mich mit backen.
Samstag duftete es im Haus herrlich nach Apfel und alle wollten ein Stück davon. Am Ende war nichts mehr übrig.
 

Der Kuchen an sich ist recht simpel, auch wenn ich mich als Anfänger mit dem Mürbteig zunächst etwas gequält habe.
Für den Teig benötigt ihr folgende Zutaten:
200g Mehl
2 EL kaltes Wasser
1 Prise Salz
150g kalte Butter, in Stücken
50g Puderzucker
1 Ei 
1 EL Milch
Ich habe die Zutaten alle zusammengeschmissen und gut verrührt. Dann habe ich den Teig in Frischhaltefolie gepackt und eine halbe Stunde in den Kühlschrank getan.
 Während dessen könnt ihr schon einmal die Zutaten für die Füllung bereitstellen.

Die Zutaten hierfür sind:
750g feines Apfelmus
1 Päckchen Vanillepuddingpulver
350g säuerliche Äpfel (z.B. Boskop)
80g Aprikosenkonfitüre
2cl (Apricot-)Brandy
30g Mandelplättchen/- stifte

1. Nehmt ihr den Teig aus dem Kühlschrank und rollt ihn aus. Der Teig sollte ca. 0,5cm dick ausgerollt werden. Nun fettet ihr die Springform gut mit Butter ein. Die Form wird anschließend mit dem Teig ausgelegt und dabei ein Rand geformt. Den Rand müsst ihr gut festdrücken. Snschließend wird der Teigboden mehrmals mit einer Gabel eingestochen.
2. Für die Füllung werden zunächst 4 EL Apfelmus mit dem Puddingpulver verrührt. Den Rest Apfelmus schüttet ihr in einen Kochtopf und lasst ihn aufkochen. Anschließend mischt ihr das Puddinggemisch mit unter und lasst das ganze eine Minute lang kochen. Die heiße Masse kann direkt danach in die Kuschenform gegossen und auf dem Teig verteilt werden.
3. Nun werden die Äpfel geschält, geviertelt, entkernt und anschließend in Scheiben geschnitten. Die Apfelscheiben werden auf dem Kuchen platziert, indem ihr sie kranzförmig auf das Apfelmus legt. Jetzt könnt ihr auch den Backofen auf 200°C vorheitzen. (Ober- Unterhitze)
4. Die Aprikosenkonfitüre wird in einem Topf erhitzt, bis sie einen flüssigeren Zustand annimmt. Es ist in Ordnung, wenn die Konfitüre nicht "schwimmt". Dann wird der Brandy hinzugefügt, das Gemisch wird kurz umgerührt und gut vermischt. Nun nehmt einen Pinsel und bestreicht die Apfelscheiben großzügig mit der Masse. Zum Schluss werden die Mandeln darübergestreut und der Kuchen kann in den Ofen.
5. Bei 200°C bleibt der Kuchen 45 Minuten auf der mittleren Schiene im Ofen. Nach dem Herausnehmen aus der Form sollte der Apfelkuchen noch einige Minuten in der Form abkühlen können. Wenn ihr den Kuchen auf einer Kuchenplatte servieren möchtet, solltet ihr in etwas länger abkühlen lassen um ihn später besser aus der Form zu bekommen. Danach sollte der Apfelkuchen jedoch noch einmal auf einem Kuchengitter kühlen können.



Ich wünsche euch allen viel Spaß beim Backen und einen guten Appetit!
Zuckersüße Grüße,

eure Hope

Dienstag, 1. April 2014

Buchvorstellung "Scherbenmond" von Bettina Belitz

Band 2 der Triologie
Elisabeth hat einen furchtbaren Winter hinter sich. Denn nicht nur ihr Vater ist seit Monaten spurlos verschwunden, auch Colin, dem sie ihr Herz geschenkt hat, ist geflohen und Elli hat keine Ahnung, wo die beiden Männer sein könnten. Die Sorgen und Gedanken scheinen Elli schier zu erdrücken, sie schläft kaum mehr, meidet soziale Kontakte und ist unruhig. Als sie es satt hat, auf ein Lebenszeichen der beiden Männer zu warten, beschließt sie, auf eigene Faust nach ihnen zu suchen. Zusammen mit ihrer Mutter beschließt Elli, den Notfall-Umschlag ihres Vaters zu öfnnen. Der Umschlag existiert für den Fall, dass ihr Vater eines Tages tatsächlich nicht mehr zurück kehren sollte. In dem Brief erhält Elli von ihrem Vater die Anweisung, nach Hamburg zu fahren und ihren Bruder Paul zurück holen. Obwohl sich Elli der Schwierigkeit dieser Aufgabe bewusst ist, kommt ihr die Abwechslung genau richtig. Kurz entschlossen reist Elli nach Hamburg. Doch was sie dort vorfindet, gefällt ihr ganz und gar nicht. Sie erkennt ihren Bruder kaum wieder. Er ist antriebslos, müde, erschöpft und gereizt. Als sie erfährt, dass Paul sein Medizinstudium abgebrochen hat, wird sie skeptisch. Sie beginnt, zu recherchieren und Paul zu beobachten. Immer tiefer taucht sie in Pauls neue Welt ein und es wird ihr zunehmend klarer, dass sie es hier mit einer großen Bedrohung zu tun hat.


Eigene Meinung:
Genauso wie der erste Band hat mich Scherbenmond gefesselt. Die Geschichte hat eine nicht voraussehbare Handlung, bzw. man kann das Ende nicht erahnen. Gespannt wartet man darauf, dass sich Elli und Colin wiedersehen. Man konnte in diesem Band sehr gut den Unterschied erkennen, wie Elli vorher war und wie sie in diesem Band auftritt. Man merkt ihr die Veränderung stark an, ihre Gedanken lassen den Leser einen tiefen Einblick in ihre Seele gewähren. Die Handlungen sind an sich originell, spannend und stellenweise unheimlich. Hier und da lief mir ein kalter Schauer über den Rücken. Doch an manchen Stellen zog sich die Handlung unnötig in die Länge. Völlig irrelevante Gedanken von Elli wurden detailiert aufgezeigt und sorgten für Langeweile oder Verwirrung. Natürlich kann das Buch nicht durchgehend spannend sein. Ich denke, diese "langweiligen" Stellen zeigen dem Leser erst richtig, wie menschlich Elli eigentlich ist. Man kann sich so viel besser mit ihr identifizieren, sie wirkt nicht wie die "Superheldin", die alles kann und hinbekommt. Oft kann man über sie nur den Kopf schütteln und manchmal auch schmunzeln. Ich denke, diese "langweiligen Stellen" sind in diesem Buch nicht unnütz. Denn so empfindet man umso mehr Anspannung und Aufregung, wenn es zu kritischen Geschehnissen kommt. Die spannenden Handlungen in diesem Buch rissen mich dadurch umso mehr mit und ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen.
Der Band "Scherbenmond" toppt zwar nicht den ersten Band "Splitterherz", welcher die Messlatte auch sehr hoch gelegt hat, jedoch ist es ein Buch, dass man gut lesen kann. Die Protagonistin regt einen immer wieder auf und geht einem auf die Nerven, aber trotzdem ist die gesamte Handlung voller Spannung und unvorhersehbaren Aktionen.
Ich persönlich würde das Buch weiterempfehlen.