Samstag, 31. Mai 2014

Buchvorstellung "Weibersommer" von Heike Wanner


Das Buch:
Die drei Cousinen Lisa-Marie, Marie-Luise und Anne-Marie können sich oft kaum ausstehen. Wenn sie sich mal treffen, kommt es oft zu Meinungsverschiedenheiten. Sie haben quasi garnichts gemeinsam. Außer dem Namen "Marie, den sie von ihrer geliebten Großmutter erhalten haben. Als unerwartet ihr Lieblingsonkel stirbt und er ihnen seinen Hof hinterlässt, müssen die drei sich zusammentun. Ab hier wird sich das Leben der drei Frauen komplett verändern. Eingeengt in einem kleinen VW Käfer machen sie sich auf den Weg. Auf dem Hof erwartet sie viel Arbeit und ungewohnte, neue Aufgaben. Stöckelschuhe müssen gegen Gummistiefel umgetauscht werden, ein aggressiver Hahn muss bewältigt und die Kuh gemolken werden. Nicht einfach für drei Frauen aus der Stadt. Zwischen Beziehungskriesen untereinander und mit den zuhause gelassenen Partner, Schwierigkeiten bei der zurückgelassenen Arbeit und generellen familiären Problemen müssen die drei Frauen nicht nur den Hof führen, sondern zusätzlich noch ein altes Familiengeheminis lüften, auf das sie zufällig gestoßen sind. Dies wird alles verändern.

Meine Meinung:
Als ich das Buch zu lesen begann, erwartete ich eine langweilige Geschichte vom Leben auf dem Land. Doch die ständigen Zickereien und die verschiedenen Lebensstile der drei Frauen lockert die ganze Geschichte imenz auf. Jede hat ihre Macken und Probleme, die man im Alltag widerfindet. Nervige Familientreffen, Probleme mit dem Ehepartner oder den pubertierenden Söhnen, Erscheinungen der Wechseljahre... Da das Buch so Alltagsbezogen ist, ist es sehr angenehm zu lesen. Man denkt sich nicht dauernd: "Sowas gibt es doch echt nur in Büchern." Man kann sich einfach mit den Personen identifizieren, schämt sich mit ihnen, wenn etwas peinliches passiert. Es ist auch sehr interessant, wie die drei es schaffen, den Hof zu managen und nebenher ihre Probleme zuhause versuchen zu bewältigen. Ich fand das Buch auf irgendeine Art und Weise fesselnd und wollte es garnicht weglegen. Am Ende war zwar ein kleiner Teil, bei dem ich dachte "Muss das sein?". Ich hätte gern etwas anderes erwartet, aber es war nur ein winziger Teil des Buches bzw. des Endes.
Ich kann das Buch wirklich empfehlen!

DIY Ohrringe



Aloha ihr neugierigen Menschen aus dem Internet!
Heute bekommt ihr gezeigt, wie man sich Ohrringe selber machen kann. Da ich das aber selber nicht wusste, ging ich zu einer "Expertin". Die liebe Jaf macht gelegentlich selber Schmuck und hat mir schon das eine oder andere schlichte Armband gemacht. Als ich auf der Garden Life Messe war, habe ich mir ein paar kleine Pilze und "Pinguine" mitgebracht, aus denen ich gern Ohrringe machen wollte. Ich habe Jaf die ganze Zeit über die Schulter geschaut, wie sie die Pilzohrringe gemacht hat. Anschließend habe ich dann relativ selbstständig die "Pinguine" verarbeiten könne.
 Die blauen Pilze hat Jaf für sich selber gemacht. Aber ich wollte ja auch meine eigenene!


Schritt 1:
Man nehme folgende Dinge:

Schritt 2:
Den Pilz auffädeln und nach Belieben Perlen hinzufügen.

Schritt 3:
das Ende des Drahtes muss nun zu einer Schlaufe gebogen werden.
Schritt 4:
Nun nehmt ihr den "Haken" an dem der Anhänger hängen soll. Also das Teil, das ihr durch euer Ohrloch steckt.Mit der Zange biegt ihr die Öse ein kleines bisschen auf, um den Draht, an dem der Pilz hängt, daranzuhängen. Dann schließst ihr die Öse mit der Zange wieder.
Wenn ihr die Öse geschlossen habt, seid ihr fertig. Im Prinzip ganz simpel. Das gleich habe ich dann mit den grünen Pinguinen gemacht. Zuerst auffädeln. Bei dem Pinguin war das Problem, dass das Loch, dass durch ihn geht, zu groß ist. Der Pinguin wäre ständig aus dem Draht herausgerutscht. Also habe ich unten drunter eine Pailette befestigt, die das verhindert.

 Im Anschluss hat mir Jaf noch gezeigt, wie man ein armband ganz leicht selber macht. Und nebenher haben wir Wackelpudding aus alten Weingläsern genascht. Aber das zeige ich euch ein anderes Mal.


Freitag, 30. Mai 2014

DIY Traumfänger

Willkommen, Peace und Love und alles was dazugehört.

Ich hatte vor kurzem Lust, mir einen eigenen, kleinen Traumfänger zu machen. Als Kette. Also habe ich in meinen Bastelutensilien gewühlt, einen alten Armreif aus meinem Schmuckkästchen geholt, Wolle, Bindfaden, Holzperlen, Federn und was mir sonst noch begegnete und ich als geeignet empfand.

Und schon ging es los!
Schritt 1:
Um den Reifen (in meinem Fall den Armreif) mit der Wolle zu umwickeln, macht ihr als erstes einen Knoten und befestigt so die Wolle am Reif. Wer will, kann zur Sicherheit noch einen Tropfen Kleber dazutun, damit es am Reifen hält und nicht verrutscht. Nun wird erstmal fleißig gewickelt. Rundherum um den ganzen Armreif. Achtet darauf, dass ihr relativ dicht wickelt, so dass der Armreif nicht durchschimmert.

Schritt 2:
Nun geht es um das Innere Netz. Nehmt die Wolle und befestigt sie irgendwo am Ring. Dann befestigt ihr die Wolle in einem regelmäßigen Abstand 5 oder 6 Mal am Ring. Haltet den Faden hierbei schön straff!
Schritt 3:
Nun empfehle ich eine Nadel, da das durchfädeln im Netz so leichter funktioniert. Für die nächste Runde müsst ihr nun den Faden zwischen dem ersten und dem zweiten Knoten durchführen. In dieser Art alle Fäden zwischen den Knoten umweben. Hierbei könnt ihr nach Wunsch Perlen mitauffädeln. Ich habe leider nicht daran gedacht und die Perlen erst im Nachhinein hinzugefügt. Den Prozess setzt ihr solange fort, bis ihr in der Mitte angelangt seid. Zieht den Faden fest und schließt die Mitte. Sichert den Faden auf der Rückseite mit einem Doppelknoten.
Schritt 4:
Auf der Seite, die ich als "oben" auserwählt habe, habe ich nun eine Öse befestigt und daran ein Lederband. Damit kann ich mir den traumfänger um den Hals hängen.
Am unteren Ende des Traumfängers befestigt man nun Fäden mit Perlen, mit Federn und mit allem, was man als schön und geeignet erachtet. Der Kreativität sind hierbei keine Grenzen gesetzt.
Ich gebe zu, mein Traumfänger ist nun wirklich kein Traum. Aber ich bin fürs Erste zufrieden und kann immer wieder daran rumbasteln.
In diesem Sinne wünsche ich euch frohes Schaffen und schöne Träume!
Allerliebste Grüße, 

eure Hope.

Donnerstag, 29. Mai 2014

Garden Life Reutlingen

Hallo meine lieben Blogleser♥


Ich hatte es heute bereits in facebook verkündet, dass es für mich nach Reutlingen zur Garden Life Messe ging. Als wir dort ankamen, erwartete uns eine rießen lange Schlange vor dem Eingang und wir mussten uns ganz weit hinten anstellen. Zum Glück ging es schneller, als erwartet. Nach 20 Minuten waren wir drin. Ich war total begeistert! So viele wunderschöne Sachen sowohl für den Garten, als auch für die Wohnung. Und Kleidung. Ich hätte mich arm kaufen können! Achtung, jetzt folgt eine
rießige Lawine an Fotos, die ich dort gemacht habe. So viele schöne Sachen...

Ich kann euch nur raten: geht hin! Die Messe läuft noch das ganze Wochenende. Wenn ihr einen gültigen Schülerausweis habt, kommt ihr kostenlos rein. Meinen haben sie nicht einmal kontolliert.
Was haben wir gekauft? Ach, dies und das. Überteuerte Sachen, aber total schön! Eine Auflaufform im Shabbystil, ein weißes Blüschen das quasi nur aus Spitze besteht, eine Leinenhose, einen Froschkönig, den man in den Rasen stecken kann und kleine Anhänger, aus denen ich Ohrringe gemacht habe. (Seht ihr dann im nächsten Eintrag)
Ich kann allen Shabby-, Vintage- und Gartenfans wirklich nur empfehlen dort hinzugehen!

Füllt euren Geldbeutel, packt etwas zu vespern ein und los!
Ich wünsche euch viel Spaß, kauft was schönes :)
Herzlichst,

eure Hope
 

Bei uns verhungert kein Gast!

Hallo meine Blogleser!
Vielleicht wundert ihr euch über den Titel, darum will ich mich schnell erklären. Meine "kleine" Schwester (die jünger ist als ich, mir aber prinzipiell auf den Kopf spucken könnte da sie mich um einige Zentimeter überragt) hatte Anfang Mai Geburtstag. Da sie zu diesem Zeitpunkt noch in den Prüfungen steckte, wurde die Feier vertagt. Letzten Sonntag durften Opa und seine Frau also endlich kommen, um ihr ein Geschenk zu überreichen und sich an unserem reich gedeckten Tisch zu laben. Es gab selbstgemachtes Ciabattabrot, Tomaten-Morzarella-Salat, grünen Salat, es wurde gegrillt, es gab Kartoffeln und Karotten mit Thymian gebacken, selbstgemachte Kräuterbutter, Rhabarbersirup und so weiter. Die Auswahl war groß und man konnte absolut nicht meckern.

Im Anschluss gab es Erdbeerquark, denn unsere Gäste brachten leckere Erdbeeren mit. Später zum Kaffee gab es außerdem noch Mandelkuchen mit Erdbeeren.

Nach so einem Tag, an dem es so viel gutes zu essen gab, war es am nächsten Tag nicht nötig, zu frühstücken oder generell zu essen. Das hat erst einmal eine Weile gereicht ;)
Eventuell werde ich euch noch das Rezept für das Ciabattabrot bloggen. Wenn ich daran denke.
Habt ihr jetzt Hunger bekommen? Dann ab in die Küche und zaubert euch mal etwas richtig Gutes! Ich wünsche euch dabei viel Spaß und einen guten Appetit!

Allerliebste Grüße,
Hope

Mittwoch, 28. Mai 2014

Erdnussbutterkekse

 Yummi! Hallo meine Naschkatzen!

Mir war neulich so sehr nach Keksen und ich wollte nicht in den Supermarkt gehen. Stattdessen war ich dazu bereit, Stunden in der Küche zu verbringen. Irgendiwe nicht einleuchtend. Aber immerhin konnte ich danach stolz auf das Ergebnis sein und es mit Genuss knabbern. Mir war nach langer Zeit mal wieder nach Erdnussbutterkeksen. Die haben etwas leicht salziges an sich und ich fresse sie deshalb nicht im Unverstand in mich hinein (was ich mit sehr süßen Keksen gerne mache). Die Kekse sind relativ simpel in der Zubereitung. Das einzige Zeitaufwendige ist lediglich das ständige Teig auf den Blech, in den Ofen, warten, Blech raus, Teig wieder drauf, in den Ofen usw. usw. Aber am Ende hat man viele leckere Kekse! Es lohnt sich.


Also, für diejenigen unter euch, die dieses Rezept gerne einmal ausprobieren möchten:

Die Zutaten für den Teig sind:
360g Mehl
1 Tl Natron
1 Tl Salz
250g wiche Butter
260g Zucker
1 El Sirup (ich verwende den Grafschafter Goldsaft)
1 Tl Vanillezucker
2 Eier
350g glatte Erdnussbutter (1 Glas)

Los geht's!
1. Der Ofen wird auf 190°C vorgeheizt.
2. Mehl, Natron und Salz werden zusammengeschmissen und zunächst einmal beiseite gestellt.
3. Die weiche Butter wird mit dem Zucker und dem Sirup in einer anderen Schüssel mit dem Handmixer leicht fluffy geschlagen, etwas 3 Minuten lang. Dann rührt ihr Vanillezucker, die Eier und die Erdnussbutter unter und schlagt das Ganze für 2 Minuten.
4. Jetzt fügt ihr die Mehlmischung hinzu und verrührt alles kurz zu einer einheitlichen Masse.
5. Um die Kekse auf das Blech zu legen habt ihr nun folgende Möglichkeiten: Möglichkeit 1: ihr nehmt einen Teelöffel und klatscht einfach eine Löffel voll Teig auf das Backblech. So setzt ihr die Teigklumpen nebeneinander auf das Blech. Je nach Menge solltet ihr etwas Abstand zueinander lassen, damit sie nicht zusammengebacken werden. Möglichkeit 2: meine Methode ist, einen teelöffel voll Teig herauszunehmen, ihn in der Hand zu einer Kugel zu formen und dann ein wenig platt zu drücken. Aber nur ein bisschen. Der Keks wird im Ofen noch platter und breiter.
6. Damit die Kekse nicht so langweilig aussehen, habe ich mit der Gabel noch ein Muster hineingedrückt.
7. Je nach Größe müssen die Kekse jetzt für 10-13 Minuten in den Ofen. Immer in der Nähe des Ofens bleiben, es geht oft sehr schnell. Und wenn sie zu braun sind, schmecken sie zwar noch ganz gut, sehen aber längst nicht mehr so schön aus.
8. Die Kekse 5 Minuten auf dem Blech abkühlen lassen, dann noch mindestens 10 Minuten auf einem Kuchengitter abkühlen lassen. Werden sie zu früh vom Blech geholt, kann es sein, dass die Kekse noch leicht "matschig" sind und zerfallen.

Ich wünsche euch viel Vergnügen beim Backen und hoffe, dass es euch schmeckt!
Liebste Grüße,

eure Backfee Hope

P.S. Backfee?? Naja, mein Liebster nennt mich manchmal so und das finde ich irgendwie süß.