Montag, 30. Juni 2014

DIY - Der Fuchs geht um

Hallo meine lieben Blogleser!


Leider habe ich es letzte Woche nicht geschafft, ein DIY für euch zu bloggen. Dafür aber heute :)
Euch ist sicher bekannt, dass immernoch der Eulenwahn wütet und überall Eulen genäht werden. Ich aber finde, dass der Fuchs ein ebenso anmutiger Waldbewohner ist. Aus diesem Grund habe ich mir neulich zwei kleine Füchse genäht. Bzw. Fuchsköpfe.

Ihr könnt sie in der Größe eurer Wahl machen. Das ist ganz nach Belieben.
Ihr benötigt:
eine Nähmaschiene mit Garn
eine Nadel
eine Stoffschere
3 verschiedene Stoffe (für Kopf, Schnauze, Nase)
Stecknadeln
Füllwatte
Für mich war es einfacher, mit meinen Schablonen zu arbeiten. Wer mag, kann natürlich alles frei Hand machen.
Wie ihr seht, benötigt ihr den Kopf zweimal, d.h. ihr müsst den Stoff hierfür doppelt nehmen (auf links!). Für die Ohren benötigt ihr natürlich auch zwei Teile.

Zunächst legt ihr euren Stoff links auf links. Dann befestigt ihr die Schablone mit ein paar Stecknnadeln, so dass sie euch nicht verrutscht, während ihr die Konturen nachfahrt. 
Habt ihr euren Kopf auf den Stoff gezeichnet, lasst ihn zusammengesteckt und schneidet drum herum. Vergesst dabei nicht, mindestens 1/2 cm Nahtzugabe stehen zu lassen. 
Entfernt nun die Schablone, lasst den Stoff jedoch weiterhin zusammen mit Hilfe der Nadeln. Denn jetzt näht ihr mit der Nähmaschiene auf der von euch aufgezeichneten Linie entlang. Vergesst aber nicht, dass ihr ein Loch lassen müsst, um den Stoff später umzukrempeln. 
 Habt ihr den Stoff zusammengenäht, wendet ihr ihn nun mit Hilfe des Lochs auf rechts. Um dem Fuchs ein gewisses Volumen zu verpassen, stopft ihr ihn nun gut mit Füllwatte aus! Anschließend näht ihr das Loch zu. Ob von Hand oder mit der Maschiene ist jedem selbst überlassen.

Nun kommen die Details dazu. Wieder müsst ihr die Schablonen am Stoff befestigen. Da ihr aber nur eine Schnauze und eine Nase benötigt, müsst ihr den Stoff nicht doppelt nehmen.
 Hier benötigt ihr auch keine Nahtzugabe. Ich finde, es verleiht dem Fuchs etwas freches, wenn der Stoff an manchen Stellen etwas fransig wird. Befestigt nun die Stoffteile am Kopf des Fuchses mit Hilfe ein paar kleiner Stiche von Hand.
 Zum Schluss fehlen nur noch die Augen. Ich habe sie einmal aus Stoff gemacht und mich ein anderes Mal für Knöpfe entschieden. Beides näht ihr auch einfach an die passende Stelle.
Und schon ist euer Fuchs fertig!

Ich wünsche euch viel Spaß beim nähen und viel Spaß mit euren frechen Füchsen!

Allerliebste Grüße,
eure Hope



Sonntag, 29. Juni 2014

Buchvorstellung "Ich und die Menschen" von Matt Haig

Genau wie die Religion war die Geschichte der Menschen voll von deprimierenden Phänomenen wie Kolonisation, Krankheit, Rassismus, Sexismus, Homophobie, Snobismus, Umweltzerstörung, Sklaverei, Totalitarismus, Militärdiktaturen, Erfindungen, die die Menschen anschließend nicht mehr in den Griff bekamen (die Atombombe, das Internet, das Semikolon), der Unterdrückung kluger Menschen, der Vergötterung idiotischer Menschen, Langeweile, Verzweiflung, periodischen Zusammenbrüchen und Katastrophen in der psychischen Landschaft. Und zu alldem gab es immer grauenhaftes Essen.
Dann entdeckte ich ein Buch mit dem Titel "Große amerikanische Dichter". "Ich glaube, ein Grashalm ist nicht weniger als das Tagewerk der Sterne", hatte ein Mensch namens Walt Whitman geschrieben. Es war zwar nur eine Feststellung des Offenkundigen, aber sie hatte eine gewisse Schönheit.

(Sponsored bei dtv)

In einer regnerischen Nacht wird der geniale Mathematiker und Professor Andrew Martin nackt auf dem Uni Gelände in Cambridge aufgegriffen. Doch er ist nicht mehr der, der er einmal wahr. Im Grunde ist er nicht einmal mehr Andrew Martin. Ein Wesen eines anderen Planeten, dass eine enorme Intelligenz besitzt, hat seinen Körper und seinen Platz auf der Erde eingenommen, um eine wichtige Information zu zerstören. Doch bevor sich das Wesen, der neue "Andrew Martin", seiner Mission widmen kann, muss er sich zunächst in das Leben der Menschen einfinden und ihr Verhalten erlernen. Er muss sich ihre Sprache aneignen, ihre Sitten (das Tragen von Kleidern), ihren Umgang miteinander. Andrew ist vom Menschenleben jedoch alles andere als begeistert. Inmitten von Egoismus, Gier, Ehrgeiz und Gewalttätigkeit muss er bestehen und vorankommen. All dies existiert in seiner Heimat nicht. Doch nach genauerem Studieren der Spezies beschleicht ihn der Gedanke: kann eine Lebensform, welche Erdnussbutter und Weißwein erfunden hat, wirklich von Grund auf bösartig sein? Und wie kommt es, dass er plötzlich so etwas wie Gefühle empfindet, Liebe, Nervosität oder Angst? Er darf nicht menschlich werden, er muss seinen Auftrag so schnell es geht ausführen und alle töten, die von dieser Information wussten. Denn die Menschheit wäre dafür niemals bereit und würde sich dadurch nur selbst in eine Apokalypse stürzen. Eine schwierige Aufgabe und ein noch schwierigeres Leben unter den Menschen steht ihm bevor.


Ein Roman, wie man ihn noch nie gelesen hat. Die Geschichte wird stets aus der Ich-Perspektive erzählt und wirkt äußerst sachlich. Vorallem, wenn es um die Beschreibung der Menschen geht. Dieses Buch enthält so viel Wahrheit, Emotionen und Spannung, dass man es einfach lesen muss. An so vielen Stellen kann man dem Wesen, "Andrew Martin" nur zustimmen. Mit seinen Vorurteilen, dass Menschen nichts anderes sind als gierig, bösartig, egoistisch, falsch, gewalttätig usw., trifft er es doch in vielen Fällen sehr genau. Jedoch entdeckt er von Tag zu Tag immer mehr die Kehrseite der Menschheit. Die gute Seite, die hier und da noch zu entdecken ist. Liebe, Fürsorge, Toleranz, Unterstützung, Erdnussbutter. "Ich und die Menschen" beinhaltet viele spannende Höhepunkte und ist niemals langweilig. Stellenweise kann man sogar lachen. Darüber, wie er sich als unwissender Verhält (und nackt durch die Straßen geht weil ihm Kleidung unbekannt ist) oder auch darüber, wie Menschen gestrickt sind. Dieses Buch durchleuchtet die Menschheit und bringt alles einfach genau auf den Punkt. Sogar ein kleines bisschen Liebe kommt darin vor, doch es wird nie kitschig oder rutscht in den Mittelpunkt. Ein absolut wunderbares Buch über das Mensch sein und Mensch werden voller Humor, Dramatik, Spannung und stets unvorhersehbar. Absolut zu empfehlen!

Hier findet ihr mehr über den Autor und zu einer Spezialseite zu dem Buch!

Sonntag, 22. Juni 2014

Buchvorstellung "Das Lavendelzimmer" von Nina George



 [...] "Kennen Sie diesen Deutschen, Erich Kästner?" Perdu nickte. Kästner hatte 1936, kurz bevor Europa in schwarzbrauner Düsternis versank, eine Lyrische Hausapotheke aus dem poetischen Arzneischrank seiner Werke herausgegeben. "Der vorliegende Band ist der Therapie des Privatlebens gewidmet", schrieb der Dichter im Vorwort. "Er richtet sich, zumeist in homöopathischer Dosierung, gegen die kleinen und großen Schwierigkeiten der Existenz und dient der `Behandlung des durchschnittlichen Innenlebens´."
"Kästner war ein Grund, warum ich mein Bücherschiff Literarische Apotheke nannte", sagte Perdu. "Ich wollte Gefühle behandeln, die nicht als Leiden anerkannt sind und nie von Ärzten diagnostiziert werden. All diese kleinen Gefühle, Regungen, für die sich kein Therapeut interessiert, weil sie angeblich zu klein und zu unfassbar sind. Das Gefühl, wenn wieder ein Sommer zu Ende geht. Oder zu erkennen, nicht mehr ein ganzes Leben Zeit zu haben, um seinen Platz zu finden. Oder die kleine Trauer, wenn eine Freundschaft doch nicht in die Tiefe geht und man weitersuchen muss nach einem Lebensvertrauten. [...]"
Zitat Seite 32


(Sponsored by droemer knaur)
Jean Perdu ist Buchhändler aus Paris. Jedoch kein Gewöhnlicher, denn er ist Buchapotheker. Er besitzt die Fähigkeit, in die Seelen der Menschen hineinzuschauen, die zu ihm kommen. Er kann ihren Schmerz erkennen, ihre Sehnsüchte, Interessen, Träume, Trauer. Seine Buchhandlung, die literarische Apotheke, hat für jeden Menschen das passende Buch. Perdu verordnet Bücher, die einem Helfen, besser mit bestimmten Geschehnissen umzugehen. Er hilft vielen, ihren Kummer durch Bücher zu verlieren. Er hilft, Trauer zu überleben, indem man sich in ein bestimmtes Buch vertieft. Jean Perdu hat Bücher gegen Liebeskummer, Ängste, Liebe, Einsamkeit... Gegen so ziemlich alles.
 „Ein Buch ist Mediziner und Medizin zugleich. Es stellt Diagnosen und ist Therapie. Die richtigen Romane mit den passenden Leiden zusammenzubringen: Das ist die Art, wie ich Bücher verkaufe
Doch in seinem Leben gibt es eine Person, der er bisher nicht hat helfen können. Er selbst. Seit mehr als 20 Jahren leidet Jean Perdu an einem gebrochenen Herzen und kein Buch vermag ihm über diesen Schmerz hinwegzuhelfen. Damals, als er noch jung war, liebte er eine junge Frau. Zusammen verbrachten sie viel Zeit miteinander, denn sie liebte auch ihn. Doch gleichzeitig liebte sie ihren Verlobten, der auf dem Land lebte. Perdu war sich dessen bewusst, dass sie den anderen Mann heiraten würde. Trotz alldem war er so glücklich mit ihr, bis sie eines Nachts davonschlich und ihn verließ. Kurze Zeit darauf erhielt er einen Brief von ihr, den er nie öffnete. Bis heute nicht. 21 Jahre später, 21 Jahre einsamer Nächte, 21 Jahre unberührt und allein. Dieser Brief würde von nun an sein ganzes Leben verändern. Denn nun macht Jean Perdu sich auf, sie zu suchen. Aber vor allem, sich zu suchen. Erlebnisreiche Tage voller Trauer, Wut, Hass, Liebe, Freundschaft und Abenteuer stehen ihm bevor. Er beschließt, sich auf die Reise in das Herz der Provence und in das Leben zurück zu begeben.


"Das Lavendelzimmer" ist meiner Ansicht nach ein äußerst poetisches, ausdrucksstarkes Buch. Es ist tröstend und belebend, wenn man den Leidensweg des Jean Perdu mitverfolgen kann. Auf seinem langen Weg in die Provence begegnet er vielen Menschen, sammelt viele Erfahrungen und Eindrücke. Ich persönlich kann mich oft damit identifizieren oder dem einfach nur zustimmen. In diesem Buch werden so viele Dinge, Emotionen und Handlungen hinterfragt und auf den Punkt gebracht.
Vom Aufbau her ist das Buch sehr verständlich geschrieben. Man kann der Handlung auf Anhieb problemlos folgen. Außerdem fällt es leicht, sich in die Personen hineinzuversetzen und mitzufühlen.
Dieses Buch könnte ebenfalls in der Bücherapotheke stehen, denn es ist tröstend und hilfreich, wenn man zum Beispiel jemanden aus seinem Leben verloren hat und dies stets präsent ist. Dieses Buch hilft dabei, sich seinen Ängsten zu stellen, mutig zu sein, etwas Neues zu wagen, aus seinem Trott herauszutreten und sich selbst zu lieben.
Ich kann dieses Buch guten Gewissens als Seelentröster und als Medizin für das Herz bezeichnen und es wärmstens empfehlen!

Freitag, 20. Juni 2014

Kalte Limonade, perfekt für heiße Tage

Hallo ihr Sonnenanbeter!

Es ist momentan so schrecklich warm, da dachte ich mir, dass eine richtig kalte Limonade jetzt genau das richtige wäre. Die Limo war schnell gemacht und war wirklich optimal für so einen heißen Tag. Sie war zwar sehr süß, aber auch ziemlich sauer und während den ersten paar Schlucken verzeiht man noch das Gesicht. Aber sauer macht bekanntlich lustig! 
So könnt ihr euch eure eigene Limonade herstellen: ihr benötigt
12 Zitronen
4 Limetten
1/2 L kaltes Leitungswasser
160g Zucker
unmengen an Eiswürfeln
Und jetzt ganz einfach 10 Zitronen und die Limetten auspressen, in einen Krug geben, das Wasser und den Zucker dazutun und gut verrühren. Dann eine Zitrone in Scheiben schneiden und in die Limonade legen. Die letzte Zitrone schneidet ihr auch in Scheiben und verwendet sie als Deko an eurem Glas. Werf viele Eiswürfel in die Limonade. Wenn sie so richtig kalt ist, schmeckt sie am besten. 

Kleiner Tipp: dazu passen meine Zitronencupcakes richtig gut, als Geschmackskontrast zu der sauere Limo.

Viel Spaß beim Limonade machen und genießen! Ich wünsche euch allen einen wundervollen, sonnigen Tag und ein tolles Wochenende!
Allerliebste, sonnige Grüße,
eure Hope!

Mittwoch, 18. Juni 2014

Buchvorstellung "Das Bastelbuch für alle, die sich im Büro langweilen" von Viola Krauß und Martina Kiesel

(Sponsored by blanvalet)
Seid ungehorsam und wehret euch!
[...]
Sind wir nicht alle ein bisschen Momo? Bedroht von dienstbeflissenen Herren in einförmig grauen Anzügen? Man kann den einen kaum vom anderen unterscheiden. Und entsprechend sehen ihre uniformen Büros aus: eine farblose Mischung aus Grau-, Beige- und Brauntönen, ausschließlich mit jenem preisgünstigen Inventar bestückt, das ihr Unternehmen zur Verfügung stellt. Das System lässt keine Individualität zu und verlangt nach bedingungsloser Angepasstheit, so meinen die Kollegen. Doch sie irren sich! Bürostrukturen sind flexibler, als Sie denken. Es ist ganz einfach - Sie müssen sich nur trauen.


Das Bastelbuch für alle, die sich im Büro langweilen. Dieses Buch beinhaltet diverse, ungewöhnlichste Anleitungen, wie man mit Büromaterialien kreativ sein kann, wie man am besten die Zeit totschlägt und wie man schön viel Material verschleudert. Zu jeder präzisen Anleitung gibt es ein Bewertungssystem, dass anzeigt, wie hoch die Zeitverschwendung, die Materialverschwendung und die Steigerung des Wohlbefindens sind. Zwischen den einzelnen Ideen und wunderbaren Illustrarionen findet sich immer Platz für Witz und Sarkasmus.
Der gelangweilte Büromann oder die gelangweilte Bürofrau finden hier Ideen wie: Was kann ich aus meinem Radiergummi basteln? Wie verunstalte ich auf kreative, coole Weise meine Tastatur? Wie baue ich mit Druckerpapier eine Couch um zu entspannen? Wie baue ich auf meinem Schreibtisch eine Minigolf-Anlage? Wie kann ich auf meinem Schreibtisch anhand meiner Büroartikel ein Gewächshaus bauen? Wie mache ich aus meinem Chef einen Hampelmann?

Dieses Buch steckt voller Witz, Sarkasmus und ungewöhnlicher, guter Ideen. Die einen Ideen sind leichter umzusetzen als andere, manche könnten dem eigenen Ruf schädigen wenn man sie wirklich umsetzen würde, andere sind widerum sehr witzig, genial und absolut umsetzungsfähig. Ich habe das Buch als "nicht ernstzunehmend" eingestuft, wobei ich denke, warum nicht mal versuchen? Es kommt natürlich auf das Geschäft, die Kollegen und den Chef an. Manche verstehen Spaß, manche eben nicht. Sollte man also gewisse Dinge umsetzen wollen, sollte vorher gut darüber nachgedacht werden. Dieses Buch ist perfekt für den langweilige Büroalltag, wenn es gerade absolut nichts zu tun gibt und man Däumchendrehend dasitzt. Allein das Lesen des Buches verleitet einen zum Schmunzeln. Mit vielen Illustrationen und amüsant geschriebenen Erklärungen, Anleitungen und Fakten ist dieses Buch ein großer Unterhaltungsfaktor.

Eine Leseprobe hierzu findet ihr außerdem auf blanvalet

Dienstag, 17. Juni 2014

Ladysnight

Hallo meine lieben Blogleser!
Neulich habe ich ein paar Freundinnen eingeladen zum Abendessen. Ich gehöre leider zu den Menschen, die immer befürchten, dass das Essen nicht ausreicht. Also habe ich zusätzlich auch noch Schokocupcakes gebacken, Paradiescreme stand bereit und Erdbeerkuchen von Oma. Am Abend kamen die werten Damen dann und was soll ich sagen... wir haben alle geschwächelt und viel übrig gelassen. Zum Abendessen habe ich Macaroni mit Käsesoße gemacht. Da sichd er Abend aber bis morgens um 4 ausgestreckt hat, ging zumindest von den Süßspeisen so ziemlich alles weg.
Ich liebe es, Freunde mit Leckereien zu überhäufen und ihnen ansehen zu können, dass es wirklich schmeckt. Die Backfee in mir ist mal wieder ausgebrochen.
Außerdem gibt es kaum etwas schöneres, als mit guten Freunden einen Abend lang zu schlemmen und zu lachen!

In diesem Sinne wünsche ich euch einen schönen Tag und viel Spaß, solltet ihr demnächst auch so einen schönen Abend geplant haben!
Liebste Grüße,
eure Hope

Montag, 16. Juni 2014

DIY Last minute Geschenk

Aloha meine Freunde!

Seid ihr bei einer guten Freundin, Mutter, Schwiegermutter, Tante oder sonst wem eingeladen, habt aber kein Mitbringsel für sie? Ich zeige euch, wie ihr innerhalb von 15 Minuten eine hübsche Dekoration herbeizaubern könnt.
Dafür braucht ihr viel Lavendel aus dem Garten (die hübschesten Stiele), eine kleine Vase oder ein großes, sauberes Marmeladenglas, eine Kerze, ein schönes Band, dass einmal um das Glas herum reicht und eine Schere.
Bindet das Band um das Glas herum. Mit einem Doppelknoten und einer Schleife müsste es fest sitzen und wird nicht herunterrutschen. Ihr fädelt den Lavendel zwischen Band und Glas, schneidet die überstehenden Enden unten ab und macht das ringsherum, bis eurer Meinung nach genug Lavendel um das Glas herum ist.
Und schon ist euer Last minute Geschenk und gleichzeitig eine hübsche, duftende Dekoration fertig!
Ihr solltet euch nur vorher informieren, ob die Person, der ihr dies schenken wollt, Lavendel überhaupt mag.


Viel Spaß beim Nachmachen und überreichen!
Blumige Grüße,
Hope 

Sonntag, 15. Juni 2014

Buchvorstellung "Der Schlüssel" von Isabelle Flas&Annick Masson

(Sponsored by KNAUR)
"Der Schlüssel" ist ein amüsantes Kinderbuch, das für das Kindergartenalter geeignet ist. Die drei Kinder - hier bezeichnet als "das jüngste, das mittlere und das älteste" spielen zusammen im Wohnzimmer, als ihre Mutter für einen Augenblick das Haus verlassen und etwas einkaufen muss. Sie ermahnt die Kinder, niemandem die Türe zu öffnen, während sie weg ist. Die drei Kinder halten sich streng an ihre Worte. So kommt es, dass die Mutter später vor verschlossener Tür steht und bemerkt, dass sie ihren Schlüssel im Haus vergessen hat. Sie ruft nach den Kindern, die ihr öffnen sollen. Doch die Kinder halten sich an die Aussage der Mutter und lassen die Türe geschlossen. Nach dem "Der Wolf und die sieben Geißlein" Prinzip necken sie ihre Mutter und lassen diese vor der Tür stehen.

Meiner Ansicht nach ein absolut witzig gemachtes Buch. Selbst ich musste an gewissen Stellen auflachen. Vor allem als ich bemerkte, dass die drei Kinder das Märchen "Der Wolf und die sieben Geißlein" nachahmten,um ihrer Mutter einen Streich zu spielen. So fielen zum Beispiel Sätze wie: "Unsere Mutter hat eine liebliche Stimme und schreit nicht so laut." als die Mutter durch die Tür schimpft, dass ihr endlich geöffnet werden soll. Die Illustrationen sind schön gemacht, deutlich und bunt. Toll finde ich außerdem, dass es dem Betrachter offenbleibt, ob die Kinder nun Jungen oder Mädchen sind. Sie werden stet nur als "ihre drei Kinder" bezeichnet und man kann nicht 100%ig sagen, ob es Jungen und/oder Mädchen sind. Zunächst dachte ich, dieses Buch hat vor allem einen pädagogischen Wert. Den Kindern solle vermittelt werden, niemanden ins Haus zu lassen. Aber ich finde, dass hier der Spaß und der Witz im Vordergrund stehen. Natürlich ziehen die Kinder daraus trotzdem pädagogisch wertvolle Schlüsse. In meinen Augen ist es eine moderne, lebensnahe und alltagsbezogene Version von "Der Wolf und die sieben Geißlein" (was man auch in den Illustrationen wiedererkennen kann anhand der kleinen Ziegenfotos an den Wänden und der Ziege vor dem Haus). Meiner Meinung nach ein wunderbares, lustiges (Kinder)Buch!

Freitag, 13. Juni 2014

Silbertorte

Hey meine kleinen Naschkatzen!

Neulich gab es mal wieder etwas richtig köstliches! Silbertorte. Keine Ahnung, warum sie so genannt wird, silbern sieht sie auf jeden Fall nicht aus. Aber sie schmeckt einfach wunderbar! Die Silbertorte hat so einen leichten, fluffigen Teig und schmeckt nicht so extrem süß wie das meiste, das ich backe. Dieses Gebäck liegt einem auch nicht schwer im Magen. Eigentlich müsste er fast schon "Wolkenkuchen" heißen. Schlicht und super lecker!

Wenn ihr diesen wolkig leichten Kuchen nachbacken wollt, benötigt ihr folgende Zutaten:
400g Eiweiß
1 Priese Salz
500g Zucker
150g Mehl
150g Kartoffelmehl
250g Butter
2 EL Mandelblättchen

1. Heizt den Backofen bei 160°C vor.
2. Die Butter wird über heißem Wasser langsam geschmolzen. Bevor sie weiterverarbeitet werden kann, muss sie etwas abgekühlt sein. Vorher kann sie nicht zum Teig hinzugefügt werden.
3. Während die Butter runterkühlt, wird das Eiweiß zusammen mit dem Salz steifgeschlagen. Wenn die Mischung schon halbsteif ist, wird der Zucker hinzugefügt und weitergeschlagen.
4. Das Mehl wird mit dem Kartoffelmehl gemischt und gesiebt.
5. Nun wird die Springform hervorgeholt und gut mit Butter eingefettet.
6. Auf langsamer Stufe wird das Mehl mit der Küchenmaschiene in den Eischnee eingerührt und die flüssige Butter wird langsam dazugegossen. Jetzt alles gut verrühren!
7. Nun wird der Teig in die Form gegossen, die Mandeplättchen werden darauf verteilt und der Kuchen kommt in den Ofen. Dort muss er 50-60 Minuten lang backen. Nach dem Herausholen sollte er mindestens für 10 Minuten in der Form abkühlen.

Ein wunderbarer Kuchen für wunderbare Sommertage, auch wenn diese noch so heiß sind.
Viel Spaß beim backen und genießen!
Fluffige Grüße,
eure Hope

Mittwoch, 11. Juni 2014

Buchvorstellung "Muldental" von Daniela Krien

Im Auto rauchen sie und hören Musik. Mattis trommelt den Takt auf dem Armaturenbrett mit. Anne summt und sieht aus dem Fenster. Sie schwingen sich aufeinander ein. Draußen leichter Schneeregen. Mattis kurbelt das Fenster runter, schnipst die Asche hinaus und kurbelt es gleich wieder hoch. "Wusstest du, dass diese Region die kälteste in ganz Deutschland ist? Mit den wenigsten Sonnenstunden?", fragte er. "Und? Entschuldigt das irgendwas?" Mattis zögert. Er zieht übertrieben stark an seiner Zigarette und bläst den Rauch durch die Nasenlöcher wieder aus. "Nein", sagt er schließlich und biegt in die Einfahrt zum Supermarkt.

Zum Buch:
In ihrem Buch "Muldental" erzählt die Autorin 10 unterschiedliche, kurze Geschichten über das schwere Leben, die Abgründe und Schmerzen darin sowie von der Wende, (friedlicher) Revolution und Wiedervereinugungen. Daniela Krien schafft es, in diesen Geschichten unschöne Alltagsgeschehnisse mit Inhalten wie Scham, Sucht, Verzweiflung und Schuld zu vereinigen.
Zwischen den einzelnen Geschichten bestehen keine (deutlich erkennbaren) Zusammenhänge. Jeder lebt sein Leben. Nur eine Gemeinsamkeit ist deutlich zu erkennen. Die Protagonisten jeder einzelnen Geschichte sind Menschen aus der ehemaligen DDR und damit "Wendeverlierer" im wiedervereinigten Deutschland der 90er Jahre. Jeder von ihnen hat auf ihrer Suche nach Glück viel Enttäuschung und Leid erfahren.
In diesem Buch begegnet man diversen Menschen. Den beiden alleinerziehenden Müttern Betti und Maren, die irgendwie zusätzlich Geld verdienen müssen und sich darum Freier suchen. Man begegnet Otto, der Alkoholprobleme und Geldprobleme hat. Man begiebt sich mit Ludwig auf die Reise zu seiner schizophrenen Schwester, die er dank der Öffnung gegen Westen nach 28 Jahren endlich wieder sehen kann, welche er vollkommen vernachlässigt in einer bayrischen Psychiatrie wiederfindet. Wie diesen vier Personen begegnet man in diesem Buch noch vielen weiteren Leuten, die oftmals ein mehr oder weniger grausames, qualvolles Leben erlitten haben oder erleiden.

Eigene Meinung:
In diesem Werk werden dem Leser deutlich die unterschiedlichsten, grausamen Gefühle und Situationen aufgezeigt, die viel erleiden mussten. Positive Gefühle wie Liebe oder Freude treten hier nur als sehr kleine Nebenrolle auf. Wenn überhaupt. Die Dinge werden hier auf direktem Weg und auf markante Art zur Sprache gebracht. Dieses Buch ist etwas außergewöhnliches. Daniela Krien zeigt die unbefriedigten Wünsche, zerstörte Träume und die unterschiedlichsten Lebenskriesen auf.  Meiner Meinung nach ein Buch, dass man nicht in einem Stück lesen sollte. Aber ein wunderbares Stück Literatur. Außergewöhnlich. Daniela Krien scheint eine Meisterin der Worte zu sein. Mit nur wenigen Worten lässt sie einen in das Innere eines Menschen blicken und dessen Leid mitfühlen. Jede einzelne Geschichte ist präzise geschrieben, die Wörter scheinen wohlbedacht und bringen es stets genau auf den Punkt.

Montag, 9. Juni 2014

DIY Taschengestaltung

Meine Damen und Herren des Internets!
Noch immer liegen Jutebeutel hoch im Trend. Sie sehen schließlich auch gut aus. Aber das ist natürlich immer Ansichtssache. Ich habe vor längerer Zeit auf Butinette
ein 3-er Pack Jutebeutel bestellt. Als die Bestellung ankam, bemerkte ich, dass die Träger kurz und nicht lang waren. Also wurden die Taschen für ungefähr ein Jahr zur Seite gelegt. Neulich habe ich mich aber wieder daran erinnert und dachte, egal welche Trägerlänge die Taschen haben, ich will jetzt eine bemalen. Also habe ich sie herausgekramt, einen Stiffstift gefunden und losgemalt. Inspiriert wurde ich hierbei von Luloveshandmade

Es ist so simpel und schnell gemacht. Natürlich kann man die Tasche auch bunt anmalen, aber ich wollte es so schlicht.
Tipps:
Wascht den Stoffbeutel einmal, bevor ihr ihn bemalt. Und am besten bügelt ihr ihn auch noch schön glatt. Die Farbe kann so besser haften.
Wenn ihr die Farbe auftragt, legt sicherheitshalber eine Unterlage, zum Beispiel einen Schreibblock in die Tasche. Falls die Farbe durchdrückt, habt ihr sie nachher nicht auf der anderen Seite der Tasche, wo ihr sie nicht haben wollt.
Außerdem solltet ihr vor Gebrauch der Stofffarbe lesen, wie sie anzuwenden ist, bzw. was zu beachten ist. Bei dem Stift, den ich verwendet habe, hieß es: "Die Farbe 24h einziehen lassen oder einbügeln."
Habt ihr so einen Stift, der relativ schnell trocken ist und ihr darüberbügeln wollt, legt ein altes Tuch zwischen Tasche und Bügeleisen. So vermeidet ihr, dass irgenetwas verschmiert.

Ihr könnt beim Gestalten eurer Fantasie absolut freien Lauf lassen. Schreibt euren Lieblingsspruch drauf, näht ein paar bunte Knöpfe darauf... Dem sind keine Grenzen gesetzt. Wie es euch gefällt!

Viel Spaß und viele gute Ideen wünsche ich euch!
Eure Hope

Sonntag, 8. Juni 2014

Buchvorstellung "Rosenpsychosen" von Anna-Maria Prinz

(Sponsored by dtv)

"Am Morgen betrat Pasi als Erste die Küche. Marie lag auf dem Fußboden und starrte an die Decke. Neben ihr standen eine leere und eine halb volle Flasche Pinot Grigio, ein Riedel-Burgunderglas und eine leere Kaffeetasse. Pasi machte auf dem Absatz kehrt und lief zu Martin ins Schlafzimmer, der gerade zum zweiten Mal dem Weckerpiepen ein Ende setzte. "Mama liegt auf dem Fußboden in der Küche und guckt an die Decke. Sie hört Mozart."
"Oje. Requiem?"
"Glaub, ja."
"Okay, ich komme."
Martin schlurfte in die Küche, machte die Musik aus, räumte den Fußboden auf und setzte sich neben Marie. "Kann ich etwas für dich tun, die vielleicht ins Bett helfen?" Sie antwortete nicht. "Hör mal, Schatz, die Kinder wollen jetzt hier frühstücken. Ich fahre gleich mit ihnen los, aber vorher müssen sie etwas essen. Die Gewürze sind prima sortiert. Du kannst jetzt schlafen. Komm."





Das Buch:
Wenn sich zwei Frauen mittleren Alters begegnen, die auf den ersten Blick nicht unterschiedlicher sein könnten, geht man nicht davon aus, dass sie miteinander auskommen. So ist es auch, als Marie und Helene aufeinandertreffen.
Marie musst seit einiger Zeit ohne ihr Vermögen leben, denn ihr Mann Martin (mit dem sie lediglich eine Zweckehe führt) ist bankrott. Von nun an keine Cocktails für 20€ mehr, kein Chanel N°5 und keine teure Kleidung mehr. Auf Grund ihrer Depressionen und Todessehnsüchte kann Marie am Abend nicht ohne mindestens eine Flasche Wein einschlafen und Bücher liest sie stets von hinten nach vorne.
Helene hingegen ist Therapeutin, rasiert sich nie, trinkt nur Tee und ist rein optisch vollkommen anders als Marie. Sie schminkt sich nicht, trägt keine figurbetonten Kleider und keine Schuhe mit Absatz. Helen führt ein eher langweiliges Leben mit ihren beiden Söhnen. Eines Tages entschließt sich Maries Mann, dass seine Frau endlich in Therapie gehen soll. So begegnen sich die beiden Frauen schließlich. Helene bemüht sich zunächst vergebens darum, an Marie heranzukommen, doch diese ist stets nur patzig und lenkt vom Thema ab. Doch langsam, von Sitzung zu Sitzung öffnet sich Marie. Aber auch Helene beginnt, sich gegenüber Marie zu öffnen und die beiden merken, dass sie doch einiges gemeinsam haben. Zum Beispiel einen Ex-Mann, der unter dem Ödipuskomplex leidet und stets ein Kuscheltier im Bett hatte. Zwischen chaotischen Alltagserlebnissen der beiden und unerwarteten Ereignissen entwickeln sich die beiden in die jeweils andere Richtung. Eine Freundschaft der anderen Art entsteht.

Meine Meinung:
Als ich das Buch zum ersten Mal las, fand ich es recht seltsam und gewöhnungsbedürftig. Ich möchte behaupten, dass es zu 40% aus innerem Monolog, zu 40% aus Dialog und zu 20% aus Geschehnissbericht besteht. Doch wenn man erst einmal in die Geschichte hineingekommen ist, findet man Interesse daran. Maries stets etwas pubertierendes, oft kindliches Verhalten gegenüber allen ist äußerst interessant. Es ist etwas, dass ich noch nie gelesen habe. Ihre Art scheint besonders zu sein. Manchmal besonders nervig. Ich finde auch den ständig Wechsel zwischen der ruhigen und vernünftigen Helene und der aufbrausenden Marie sehr unterhaltsam. Es ist einem möglich, im Wechsel in die Köpfe der beiden hineinschauen zu können. Ihre Gedanken sind entweder verwirrend, fast dämlich, oder ziemlich intelligent. Das Buch ist wirklich gewöhnungsbedürftig und nicht für jeden geeignet. Es bedarf eine gewisse Anstrengung während des lesens und manchmal muss man Sätze zweimal lesen, um sie zu verstehen. "Rosenpsychosen" ist auf seine anstrengende Art poetisch, tiefgründig, oberflächlich und psychologisch. Alles in allem ein außergewöhnliches Buch. Ob ich es weiterempfehlen würde, kann ich nicht sagen. Ein paar bestimmten Leuten vielleicht, aber nicht im Allgemeinen.Die Autorin hat ihren eigenen Humor, der an einigen Stellen doch äußerst komisch ist und einen schmunzeln lässt. Im Ganzen könnte man sagen, es ist ein Lesespaß voller Gefühle. Marie reis einen mit ihrer Überschwänglichkeit einfach mit, Helene hält einen gleichzeitig auf dem Boden. Dies ist absolut keine 0-8-15-Lektüre. Kein gewöhnlicher Frauenroman, sondern voller Witz, bissiger Bemerkungen und kein kitschiges Happy End.

Mittwoch, 4. Juni 2014

DIY Gartendeko durch Recycling

Ein blumiges Hallo an euch alle!
Trotz des regnerischen Wetters bin ich weiterhin in meinem Gärtchen aktiv. Erst vor kurzem habe ich eine Jakobsleiter und eine Kletterrose eingepflanzt. Beides wächst ganz prächtig und die Rose hat schon ihre erste wunderschöne, volle, rosane Blüte.
Mein Garten ist nicht gerade große mit seinen geschätzten 4 Quadratmetern. Aber für mich ist es eigentlich ausreichend. Nur habe ich in meinem Blumenwahn übersehen, dass es hier langsam etwas eng wird, vor allem wenn ich mich noch mit meinem Tisch und den Stühlen breit mache. Notlösung: alte Kisten! Alte Kartoffelkisten aus Opas Keller und/oder Obstkisten vom Markt. Geht auf den Märkten gern auf die Händler zu, sie sind meistens sehr froh, die Kisten loszuwerden. Und wenn ihr sie nicht in Natura in euren Garten stellen wollt, greift zu Farbe und Pinsel und los geht's.
 Wenn ihr in den Baumarkt oder in ein Malergeschäft geht, fragt nach Farbe, die hierfür geeignet ist und die ihr auch dem Wetter aussetzen könnt.
Wenn ihr die Kiste angestrichen habt, könnt ihr sie noch mit Lack überziehen, damit die Farbe nicht abgeht. Da mir das aber relativ egal ist und ich jederzeit neue Kisten holen kann, lasse ich es relativ unbehandelt. Denkt dran, ihr stellt die Kiste in den Garten. Und ich glaube nicht, dass ihr sie bei jedem Regenschauer reinholen wollt.
Das Ganze so anmalen, wie ihr es gern haben wollt und dann trocknen lassen. Fertig ist eure Gartendeko. Eigentlich war diese Kiste als "Regal" vorgesehen, ist aber doch zu klein dafür. Aber als Regal habe ich immernoch die Kartoffelkiste.
Ich finde meinen Garten gleich viel hübscher! Also, auf zum nächsten Markt und holt euch eine Kiste. Auf kreative Weise receyceln. 

Viel Spaß dabei!
Eure Hope



Dienstag, 3. Juni 2014

Schneebälle im Sommer?

Hallo ihr neugierigen Mäuse!
Ja, ihr habt ganz richtig gelesen. Schneebälle im Sommer. Nein, ich bin nicht verrückt. Was ich dann damit meine? Ganz einfach: eine wunderbare kleine, süße Köstlichkeit. Super für den Sommer, da diese Köstlichkeit kühl gelagert wird bis sie serviert wird.
Schneebälle sind wirklich simpel und schnell gemacht. Und ihr müsst dafür nicht einmal den Ofen anschmeißen.
Die Schneebälle sind super auf Partys und etwas ganz anderes neben all den Kuchen. Das Zubereiten ist wirklich einfach und super mit Kindern zu machen. Ich habe es im Kindergarten ausprobiert und alle hatten einen rießen Spaß dabei. Denn jetzt wird gematscht!
 Ihr benötigt folgende Zutaten:
2 Becher Sahne
2 Pck. Sahnesteif
250g Quark
150g Créme fraîche
50g Zucker
1 Pck. Vanillezucker
3-Schichtiger Tortenboden
Kokosflocken

Und los!
1. Ihr müsst die beiden Becher Sahne mit dem Sahnesteif vermischen und (natürlich) steif schlagen.
2. Separat den Quark, Créme fraîche, Zucker und Vanillezucker vermischen. Alles gut verrühren und dann vorsichtig unter die Sahne heben.
3. Nun muss der gesamte Tortenboden in eine große Schüssel zerpflückt werden. In tausende (höchstens Daumengroße) Stückchen.
4. Ist der Tortenboden auseinander genommen worden, schüttet ihr das Quark-Sahne-Gemisch darüber. Und jetzt beginnt der Spaß erst richtig! Ihr greift mit euren Händen in das Gemisch (natürlich vorher gut waschen) und vermischt alles!
5. Wenn alles gut vermischt ist und der Tortenboden komplett mit Quark in Berührung kommt, nehmt ihr immer eine kleine Hand voll heraus und formt es in eurer Hand zu einem Ball. Den wälzt ihr dann in einem Teller mit Kokosflocken und fertig sind die Schneebälle. Legt sie ruhig auf einen Teller, stapeln geht auch. Dann empfehle ich, sie mindesten seine halbe Stunde kalt zu stellen, da sie dann am besten schmecken.


Dieses Rezept kommt im Sommer natürlich super, wenn die Schneebälle schön kühl sind. Jedoch habe ich sie zum Beispiel mit den Kindern im Winter gemacht, passend zum Schnee. Wir haben sie dann eben nicht allzu kalt gegessen und die Kinder waren trotzdem begeistert. Endlich mal "Schnee" den man essen darf und auch noch süß schmeckt.

Ich wünsche euch viel Spaß beim Zubereiten und rummatschen! Und natürlich einen guten Appetit :)

Liebste Grüße,
eure Hope (die manchmal eine Backfee ist)

Montag, 2. Juni 2014

Schokoladencookies

Hallo meine Naschkatzen!

Es wird mal wieder Zeit für etwas Süßes. Ich habe tatsächlich die Logik, dass ich mich lieber für eine Stunde in die Küche stellen und backe, als mal eben innerhalb von 10 Minuten zum Penny zu laufen und mir dort einfach was zu naschen zu kaufen. Aber diese Cookies schmecken auch einfach so gut, dass man dafür gern eine Weile in der Küche steht.
Zugegeben, bei mir sehen sie jetzt nicht so gut aus, aber sie schmecken wirklich!
Wer sich mal daran ausprobieren möchte:
Die Zutaten für Schokoladencookies sind:
360g Mehl
1 Tl Natron
1 Tl Salz
250g weiche Butter
260g Zucker
1 El Sirup (wie immer verwende ich Grafschafter Goldsaft)
1 Tl Vanillezucker
2 Eier
300g Zartbitterschokolade (grob gehackt)

Variationen: Statt Zartbitterschokolade können auch 300g M&Ms oder 300g Vollmilchschokolade genommen werden. Es können auch gehackte Walnüsse, Haselnüsse oder Rosinen hinzugefügt werde (60g). Je nach Belieben.

1. Den Ofen auf 190°C vorheizen.
2. Das Mehl, Natron und Salz werden abgemessen und vermischt. Das Ganze dann erstmal beiseite stellen.
3. Die weiche Butter, den Zucker und den Sirup mit dem Handrührgerät 3 Minuten"fluffy" schlagen. (Ihr werdet schon sehen, was fluffy ist, wenn der Zustand erreicht ist) Dann werden Vanillezucker und die Einer untergerührt und alles nochmal für 3 Minuten geschlagen, bis die Masse und "fluffiger" ist.
4. Jetzt kommt die Mehlmischung dazu. Diese müsst ihr gut in die andere Masse einarbeiten!
5. Jetzt der wichtigeste Teil der Schokoladencookies: die Schokolade. Ihr müsst sie vorher grob zerhackt haben. Ich finde, die Stücke sollten aber nicht größer sein als der kleine Finger. Die Schokolade wird dann in den Teig untergehoben.
6. Nun können die Cookies auf das Blech. VErgesst das Backpapier nicht! Nehmt einen Teelöffel und platziert einfach die Teighäufchen auf dem Blech. Achtet auf etwas Abstand, damit die Kekse nicht ineinander verschmelzen. Der Teigklumpen, den ihr auf das Blech legt, wird noch etwas schmelzen und platt und kreisförmig werden.
7. Je nachdem, wie groß ihr die Keke auf das Blech gemacht habt, müssen sie 10-13 Minuten im Ofen bleiben. Ihr solltet aber immer schön in der Nähe bleiben. Sie sind oft schneller fertig als ihr denkt und werden dann schnell dunkel. Wenn ihr das Blech herausgeholt habt, lasst die Kekse noch mindestens 10 Minuten abkühlen und etwas hart werden. Dann könnt ihr sie auf ein Gitter legen und dort nochmal abkühlen lassen


Ich wünsche viel Spaß beim backen und einen guten Appetit!

Liebste Grüße,
eure Hope