Sonntag, 31. August 2014

Buchvorstellung "Der wilde Garten" von Barbara Claypole White

Isaac, der in einem ihrer Schattenbeete irgendwelche ekligen Krabbeltiere suchte, richtete sich auf und zog an seiner Schlafanzughose. "Denkst du gerade an Daddy?" "Nein." Ihr Blick folgte einer Dunstschwade, die gen Himmel stieg. "An Enland?" "Erwischt." Verflixt, selbst einem Kind gelang es mühelos, sie zu durchschauen. Zum Glück musste sie nie irgendwelche Geheimnisse bewahren. "Ich habe an den wunderbaren Sommerregen dort gedacht. Und daran, dass es dort keine Schlangen gibt." Isaac zog eine Grimasse, als seien sie gerade in ihrem Truck bei geöffnetem Fenster an einem toten Stinktier vorbeigefahren. "Willst du wieder zurück?" "Wie kommst du denn auf die Idee?" Vermeide eine direkte Antwort, das ist schlau. "Weil du denkst, dass in England alles besser ist." Isaac scharrte mit den Füßen, und das Schuldbewusstsein schnürte ihr die Kehle zu. "Aber ich will hier leben, in unserem Haus. Und zwar für immer."
(Sponsored by Ullstein Buchverlag)

"Die Liebe ist so unberechenbar wie ein wilder Garten"
Als Tilly auf tragische Weise ihren Mann verliert, lebt sie allein mit ihrem 8-jährigen Sohn Isaac weiterhin in North Carolina. Tilly ist leidenschaftliche Gärtnerin und betreibt einen Pflanzenhandel. Sie lebt äußerst zurückgezogen, vermeidet den Kontakt zu Kunden und überlässt dies ihrer Assistentin, die Tilly insgeheim für unfähig hält. Isaac ist der Einzige, für den sie stark sein kann. Sie ist Supermom. Doch wenn Tilly allein ist, bricht sie zusammen. Der Tod ihres Mannes und die daraus entstandenen Schuldgefühle erdrücken sie immernoch.
Eines Tages taucht ein fremder Mann in ihrem Leben auf. James, der insgeheim unter einer Zwangsstörung leidet, möchte mit Hilfe von Tilly einen Garten anlegen und sich so seinen Ängsten stellen. Doch seine Bitte wird abgelehnt, da Tilly nicht als Landschaftsgärtnerin tätig sein möchte. Außerdem benötigte ihre Mutter in England Tilly Pflege, weshalb sie schon bald in ihr geliebtes England zurückkehrt. Doch ihr Besuch in England bringt nicht die erhoffte Flucht von allen Problemen und ein wenig Erholung, sondern weitere Probleme. Tilly begegnet ihrer alten Jugendliebe, ihre Mutter will das Haus ihrer Kindheit verkaufen und dieser seltsame James taucht plötzlich im Garten ihrer Mutter auf. Die Probleme häufen sich und es gilt nun für Tilly, damit umzugehen und diese zu bewältigen.



Für mich war es zunächst sehr schwer, in das Buch hineinzufinden. Vom Schreibstil her war es wirklich gut, aber Stellenweise trocken und langweilig. Doch dann kamen wieder Momente, die wirklich bewegend waren und man sich wunderbar in Tillys oder James' Lage hineinversetzen konnte. Ich fand es sehr interessant, das Leben aus der Sicht eines Mannes zu sehen, der unter Zwangsstörungen leidet. Auch aus der Sicht von Tilly war es recht interessant zu verfolgen, wie sie das Leben mit Kind, Arbeit und all den anderen Problemen meistert. Meiner Ansicht nach waren die interessantesten Stellen die, in denen man mitbekam, wie es James erging. Wie er panisch wurde, wenn er nur an Dreck an seinen Händen dachte. Es war wirklich gut beschrieben und verständlich, wie es ihm erging.
Leider habe ich oft gedacht, dass die Autorin unnötige Stellen eingebaut hat, die die ganze Geschichte nur unnötig in die Länge ziehen. Auch gab es leider ein paar Stellen, an denen ich nur dachte "Echt jetzt?". Es kam einem sehr an den Haaren herbeigezogen vor, wie in einer schlechten Soap. Nach dem Motto: hier muss jetzt noch irgendwas passieren. Ja, es waren unerwartete Wendungen, was dem ganzen nochmal einen Schub verpasst hat. Doch konnte ich mich mit diesen Ideen nicht anfreunden. Was ich besonders schön fand, war, dass es fast nie kitschig wurde. Liebe, ja, aber kaum Kitsch. Ich habe das Buch relativ flüssig lesen können, war aber nicht ganz so begeistert davon. Der Schluss war für mich außerdem vorhersehbar und unbefriedigend. Ich hätte ein wenig mehr erwartet. Dennoch möchte ich behaupten, es ist es wert, das Buch einmal gelesen zu haben. Immerhin hat die Autorin es geschafft, die beiden unterschiedlichsten Menschen in eine Geschichte zu packen und sich näher kommen zu lassen. Psychologisch gesehen ist es auch sehr interessant, wie Tilly mit dem Tod ihres Mannes umgeht und wie James mit seiner Zwangsstörung zu kämpfen hat und die beiden irgendwie auf den gleichen Nenner kommen. Der Leidensweg der beiden ist verständlich, lässt den Leser mitfühlen und dann miterleben zu können, wie sich die beiden zusammenraufen und sich ihren Problemen stellen, ist wunderbar zu lesen und sehr interessant. 


Mehr zum Buch und zur Autorin findet ihr hier. 

Mittwoch, 27. August 2014

Buchvorstellung "Die Achse meiner Welt" von Dani Atkins

Das Erste, was ich spürte, war mein schmerzender Kopf, der sich geschwollen und wund anfühlte. Als ich ihn ein winziges Stück bewegte, hörte ich ein leises Geräusch, das klang, als würde elastischer Verband über Baumwolle reiben. Ich versuchte, einen Arm zu heben, um der Sache auf den Grund zu gehen, ließ es aber gleich wieder bleiben, weil mich irgendetwas, das in meinem Unterarm steckte, schmerzhaft zurückhielt. Offenbar hing ich an einem Tropf. Ein beharrlicher Piepton, der aus einem Apparat hinter mir drang, verriet mir, dass ich außerdem wohl mit einem Monitor verbunden war. Ich befand mich eindeutig im Krankenhaus, aber warum konnte ich nichts sehen? Ich blinzelte mehrmals. Meine Augenlieder fühlten sich seltsam schwer an, und es blieb weiterhin alles dunkel. Wieso sah ich nichts? Was war geschehen? Eine mächtige Welle der Panik erfasste mich. Warum konnte ich mich nicht erinnern? Was war mit meinem Kopf - mit meinen Augen? Krampfhaft zermarterte ich mir das Gehirn. Bruchstückhaft zogen Einzelheiten vom Vortag an mir vorüber.


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Rachel ist jung, hat viele Freunde und steht kurz vor ihrem Traumstudium. Doch an einem Abend, als sie sich noch einmal mit all ihren Freunden trifft, bevor diese in alle Himmelsrichtungen verschwinden, passiert etwas schreckliches. Rachels bester Freund Jimmy stirbt bei dem Versuch, ihr das Leben zu retten. Für Rachel bedeutet das das Ende der Welt. Sie zieht sich von allen zurück, verlässt ihren Freund Matt und lebt fünf Jahre in Trauer. Doch nach diesen fünf Jahren wird ihre Welt ein zweites Mal komplett auf den Kopf gestellt. Eigentlich wollte Rachel lediglich zur Hochzeit ihrer besten Freundin zurückkehren in das Dorf ihrer Kindheit. Dorthin, wo Jimmy starb und begraben liegt. Leider begegnet sie auch Matt, der mittlerweile mit Cathy zusammen ist. Völlig überfordert geht sie an Jimmys Grab und bricht dort schließlich zusammen.
Als Rachel im Krankenhaus wieder erwacht, scheint es, als wäre sie in eine Parallelwelt gesprungen. Denn plötzlich steht Jimmy vor ihr, Matt ist mit ihr verlobt und Rachels Vater hat keinen Krebs. Niemand weiß etwas von dem Unfall, bei dem Jimmy vor fünf Jahren angeblich gestorben sein soll. Rachel weiß nicht mehr, wo ihr der Kopf steht. Amnesie, sagen die Ärzte. Doch sie bleibt dabei, dass ihre Geschichte die Wahre ist. Gemeinsam mit Jimmy versucht sie, dem Ganzen auf den Grund zu gehen und allen zu beweisen, dass sie nicht verrückt ist. Eigentlich sollte Rachel glücklich sein. Sie hat ihren Traumjob, einen reichen Verlobten, ihr bester Freund lebt und ihr Vater ist kerngesund. Doch sie weiß, dass das nicht stimmen kann.

"Die Achse meiner Welt" ist ein ungewöhnlicher Roman. Zunächst war ich sehr verwirrt von diesem plötzlichen Lebenswechsel. Ich schätze, ich war nicht weniger irritiert als Rachel selbst. Dieser Roman vermittelt sämtliche Emotionen so gut, als wäre man selbst Teil der Geschichte. Es fällt so unglaublich leicht, sich in Rachel hineinzuversetzen (was natürlich auch an der Erzählung aus der Ich-Perspektive liegt). Man kann während des lesens richtig wütend oder verzweifelt werden, weil sie auf der Stelle tritt, weil alles ganz anders ist als es eigentlich sein sollte. Dieser Roman greift den Interessanten Gedanken auf, den sicher schon einige hatten: "Was würdest du tun, wenn dir das Leben eine zweite Chance geben würde?" Dieser Roman beinhaltet eine wahre Achterbahnfahrt an Gefühlen und Ereignissen. Im einem Moment denkt man noch, was will Rachel eigentlich mehr? Im anderen Moment bedauert man sie schon wieder, weil ihr selbst in ihrer anderen, perfekten Welt noch ziemlich viel Mist passiert.
Ständig erwischt man sich dabei, wie man darüber nachdenkt, welches Leben nur das Wahre ist. Wie kann das alles zustande gekommen sein? Ein Paralleluniversum? Ein Traum? Schicksal oder eine höhere Macht? Man kommt einfach nicht darauf und leidet weiterhin mit Rachel, die hier und da kurz vorm Verzweifeln und Aufgeben ist. Doch Jimmy unterstützt sie immer weiter und als Leser schöpft man selbst neuen Mut. Die Characktere sind sehr mitreißend und authentisch, vor allem eben Rachel und Jimmy. Die beiden kann man sofort ins Herz schließen. "Die Achse meiner Welt" ist verwirrend, irreführend und emotional. Aber es ist nie so, dass man es nicht weiterlesen möchte. Und das Ende... Ich werde es natürlich nicht verraten. Aber eines kann ich euch sagen. Das Ende ist so unerwartet! Ihr könnt es euch garnicht vorstellen. Um ehrlich zu sein, ich habe noch nie bei einem Buch geweint. Aber die letzen Seiten dieses Romans haben mich so sehr weinen lassen wie schon lange nicht mehr.
Atemberaubend, unvorhersehbar, irreführend, spannend, aufregend und auf unkitschige Weise voller Liebe. Dieses Buch kommt unter meine Top 5.



Mehr zu diesem fantastischen Buch, zur Autorin und diverse Kommentare findet ihr hier!

Dienstag, 26. August 2014

Abenteuerpark Schloss Lichtenstein

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser :)

Es ist zwar schon etwas länger her, dennoch wollte ich euch an diesem Erlebnis teilhaben lassen. Ich wurde eingeladen, zusammen mit ein paar Freunden zum Abenteuerpark zu fahren. Ich konnte mit dem Begriff zunächst nicht viel anfangen, bis ich mir die Website des Abenteuerparks angesehen hatte. Letzten Endes ist es einfach ein ziemlich cooler Kletterpark/ Hochseilgarten, der mitten in einem Waldstück liegt und in dem man auf diverse Arten von Baum zu Baum kommt. 
Ich dachte mir, dass könnte sicher Spaß machen. Ein bisschen neue Herausforderungen und eigene Grenzen erfahren. Nach einer etwas längeren Autofahrt und mindestens einmal Verfahren kamen wir endlich an.
Die Eintrittspreise waren human, Schüler und Studenten kamen sowieso etwas billiger rein. Wir wurden zu einer Mitarbeiterin geschickt, die uns zunächst half, die Gurte richtig anzulegen und die Helme aufzuziehen. Dann wurde uns erklärt, wie man sich richtig sichert, an welchen Stellen man welche Art der Sicherung verwendet und so weiter. Nach einem Probedurchlauf unter Beobachtung durften wir selbstständig losklettern. Es gab mehrere Schwierigkeitsgrade von 1 bis 10 (glaube ich). Meiner Meinung nach waren alle  relativ in Ordnung. Stellenweise langweilig (aber das war auch bei Schwierigkeitsgrad 3).
 Manchmal stand man erst einmal da und hat überlegen müssen, was und wie man am besten vorgehen sollte.
Irgendwann (ich glaube bei Station 7 oder 8) kam ich ziemlich an meine Grenzen. Ich würde sogar behaupten, ich befand mich in meiner eigenen Panikzone. Die Höhe allein machte mir nie Angst, denn ich war immer gut gesichert. Aber an diesem einen Punkt machte es mir doch zu schaffen. Ich stand auf der Plattform auf dem Baum und sah mich zunächst einmal um. Es dauerte ein wenig, bis ich herausfand, dass ich nur weiterkäme, indem ich mich an dem rießigen Tau sicherte und dann von der Plattform herunterschwingen würde. Geschätze 5 Meter gegenüber hing ein großes Netz, das mich dann auffangen würde. Ich sicherte mich am Tau, konnte mich aber einfach nicht überwinden zu springen. Zum Glück wurde ich auf die sanftere Alternative hingewiesen, die ich zunächst nicht entdeckt hatte.
Aber selbst diese eine Stelle hat es mir nicht verdorben. Ich hatte sehr viel Spaß dabei. Hier und da kleine Herausforderungen und Stellen, an denen man erst einmal kurz nachdenken musste.

Für manche Hindernisse kam ich mir zu klein vor und lag einmal auf dem Bauch auf einem Baumstamm, konnte nicht weiter vorkriechen weil meine Beine nicht lang genug waren und weil ich so schrecklich lachen musste. Außerdem war es für mich, als total unsportliche Person, äußerst anstrengend und Schweißtreibend. Meine Hände haben vom ständigen sichern und festhalten wehgetan. Aber es war alles im erträglichen Bereich und hat sich total gelohnt!
Für diejenigen, die oft klettern gehen oder so etwas machen, ist es vielleicht etwas Anspruchslos. Aber ich kann das nicht beurteilen. Für mich als Anfänger war es absolut unterhaltsam, herausfordernd und anstrengend. Ich kann es euch also echt empfehlen ;)

Falls ihr es einmal ausprobieren wollt, wünsche ich euch ganz viel Spaß dabei!
Allerliebste Grüße,
eure Hope

Montag, 25. August 2014

DIY - Erdbeeren

Die Erdbeersaison ist leider vorbei, aber trotzdem müssen diese schönen Früchte noch lange nicht in den Hintergrund treten. Darum habe ich mir eine schöne Nähvorlage à la Tilda rausgesucht und mit der Erdbeerproduktion begonnen.
1. Wählt euch passenden Stoff aus und steckt diesen links auf links zusammen. Dann malt ihr mit Hilfe der Schablone die Formen auf, die ihr nachher haben möchtet.
2. Wenn ihr auf der vorgezeichneten Linie entlanggenäht habt, könnt ihr die Nadel entfernen und den überstehenden Stoff wegschneiden. Aber lasst mindestens 5mm Nahtzugabe übrig!
3. Jetzt krempelt ihr die beiden Teile auf rechts um. Bei der Erdbeere ist dies noch recht simpel. Doch wie geht das bei dem Grünzeug?
Ganz einfach. Schneidet mit der Stoffschere ein paar kleine Schlitze hinein. Durch die könnt ihr die Blätter dann von links auf rechts wenden.
 Den Einschnitt sieht man später nicht mehr, keine Sorge.
4. Kümmern wir uns jetzt wieder um die Frucht. Jetzt kommt die Füllwatte zum Einsatz. Doch bevor ihr beginnt, die Erdbeere zu stopfen, fädelt zunächst mit Hilfe einer Nadel einen Faden rings herum um die Krempe der Erdbeere. Lasst den Faden jedoch noch locker, da ihr mit dessen Hilfe später die Erdbeere zuziehen und zubinden werdet.
 Verschließt die Erdbeere und knotet sie fest zu.
5. Jetzt wird das Grünzeug an die Erdbeere angenäht. Damit es ein wenig "gebogen" ist, näht ihr zunächst mit ein paar wenigen Stichen von der Mitte des Blattes an die Spitze und wieder zurück.
Anschließend könnt ihr das Blatt an der Erdbeere befestigen. Achtet darauf, dass man weder die Einschnitte am Blatt noch die Krempe der Erdbeere sehen kann. Alles gut vernähen und schon ist die Erdbeere fertig.


 Ihr könnt natürlich mit den Farben und Stoffen variieren, ganz wie es euch beliebt oder je nachdem, was ihr da habt.

Fruchtige Grüße sendet euch
Hope


Freitag, 22. August 2014

Das Freitagsrezept: Biscuitrolle


Meine Mutter zaubert stehts mit viel Geduld und Mühe diese köstliche Biscuitrolle auf den Tisch, die einfach nur himmlisch schmeckt! Deshalb möchte ich euch an dem teilhaben lassen, indem ich euch die Chance gebe, euch selbst daran zu versuchen. Es ist etwas kompliziert zu machen, aber man kann es schaffen. Nach ein paar Mal üben bekommt man sogar eine recht ansehliche Biscuitrolle hin ;)
Die Zutaten hierfür sind:
8 Eigelbe
100g Zucker
4 Eiweiße
80g Mehl
20g Speisestärke
1/2 l Sahne
2 EL Vanillezucker
400g Himbeeren

1. Als allererstes heizt ihr den Backofen auf 220°C vor und legt ein Backblech mit Backpapier aus.
2. Nun benötigt ihr die 8 Eigelbe und rührt diese mit 50g Zucker schaumig.
3. Nehmt nun 4 Eiweiße und 50g Zucker und schlagt beides zusammen steif und gelbt es anschließend auf die Eigelbmasse.
4. Jetzt werden die 80g Mehl und 20g Speisestärke darübergesiebt und vorsichtig unterzogen.
5. Der hierbei entstandene Teig wird nun schön geleichmäßig auf dem Backblech verstrichen und auf mittlerer Schiene im Ofen 8-12 Minuten gebacken.
6. Währenddessen legt ihr ein sauberes Geschirrhandtuch aus und bestreut es mit Zucker. Darauf stürtzt ihr dann (vorsichtig!) den Teig, zieht das Backpapier ab und lasst den Biscuit mit einem feuchten Tuch bedeckt erkalten.
7. In der Zwischenzeit bereitet ihr die Füllung vor. Dafür wird ein halber Liter Sahne mit 2 EL Vanillezucker steif geschlagen.
8. Die Himbeeren werden vorsichtig unter die Sahne gemischt. Ist der Teig abgekühlt, kann die Himbeersahne auf die Teigplatte gestrichen werden und vorsichtig zusammengerollt werden.
9. Um dem ganzen noch ein schöneres Aussehen zu geben (denn das Auge isst mit), könnt ihr noch ein paar Sahnehäubchen obenauf setzen.

Tipp: Die Himbeeren müssen nicht frisch sein. Ihr könnt sie auch aus dem Tiefkühlfach kaufen. Nur vergesst nicht, sie vor dem zubereiten auftauen zu lassen.
Viel Erfolg beim Backen. Falls eure ersten Biscuitrollen etwas verkrüppelt rauskommen, dann gebt nicht auf. Aller Anfang ist schwer. Und allein dass es so köstlich schmeckt ist doch schon Motivation genug, selbst wenn es kein Vorzeigemodell ist.
Lasst es euch schmecken ihr Lieben!

Liebste Grüße,
eure Hope

Mittwoch, 6. August 2014

Buchvorstellung "Kunst Lab für kleine Kinder" von Susan Schwake

 (Sponsored by Edition Fischer )

Das Kunst Lab für kleine Kinder bietet viele verschiedene Methoden und Ideen, um Kindern ab 3 Jahren auf umfangreiche und vielfältige Weise die Knahe zu bringen und verschiedene Techniken auszuprobieren. In diesem Buch findet man alles. Zum Beispiel beinhaltet dieses Buch zu Beginn eine Liste mit nützlichen und notwendigen Materialien sowie deren Umgang.
Was die Methodenvielfalt betrifft, so findet man hier viele Ideen im Bereich Zeichnen, Malen, Drucken, Skulpturen und Mischtechniken. Insgesamt bietet das Kunst Lab 52 verschiedene Kunstprojekte an, die klar und deutlich geschildert und erklärt werden. Auch werden die einzelnen Teilschritte durch Schritt für Schritt Abbildungen noch einmal klar veranschaulicht.
Zu jedem Projekt sind diverse Weiterführungen und Tipps vorhanden, wie das Projekt zum Beispiel gestaltet werden kann. (Im Freien, mit langen Papierbahnen, alternativen Materialien).


Da ich mich momentan in der Ausbildung zur Erzieherin befinde, ist dieses Buch für mich extrem hilfreich und wertvoll. Es zeigt die verschiedenen Möglichkeiten, die Fantasie, Kreativität und Neugier der Kinder in Kunst einfließen zu lassen und dadurch ihre Bedürfnisse zu stillen. Die Projekte eignen sich gleichermaßen in den verschiedenen Altersgruppen. Den Kindern wird dabei genug Freiraum für eigene Ideen gelassen. Das Kunst Lab bietet viele gute Anregungen, um  mit Kindern im künstlerischen Bereich auf spielerische und differenzierte Art tätig zu werden und ihre Kreativität dadurch sehr gut zu fördern.
Ich empfehle dieses Buch vorallem denjenigen, die wie ich die Ausbildung zur Erzieherin (oder Kinderpflegerin) machen. Ebenso empfehle ich es natürlich auch Eltern! Es ist alles klar und verständlich beschrieben. Außerdem sind die Materialien leicht zu besorgen oder sogar schon im Haushalt vorhanden. Meiner Meinung nach ist dieses Buch eine gute Hilfestellung, um die künstlerische Ader der Kinder zu unterstützen und zu fördern. 



Dienstag, 5. August 2014

Aller Anfang ist schwer.

Hallo meine lieben Blogleser!
Für die meisten haben hier jetzt die Sommerferien begonnen. Für mich indirekt auch. Zumindest muss ich nicht in die Schule. Aber wie ich schon auf meiner facebook-Seite angekündigt habe, muss ich die nächsten drei Wochen auf einer Sommerfreizeit arbeiten und werde deshalb abends erst nach Hause kommen. In einem sehr erschlagenen Zustand. Deshalb wundert euch nicht, wenn ich mich längere Zeit mal nicht melde. Ich werde mich natürlich bemühen, trotzdem weiterhin zu bloggen!
Heute wollte ich euch einfach von einem Erlebnis erzählen, dass sich vor einigen Tagen ereignet hat. Nichts weltbewegendes, aber ich hatte viel Spaß dabei! Eines Nachmittags bin ich mit einigen tollen Leute losgezogen um uns eine geeignete Stelle zum slacken zu suchen. Die Profis unter uns wollten die Line voll ausspannen (25 Meter). An einer geeigneten Stelle konnten wir drei Lines spannen. Eine lange, eine breite und eine etwas kürzere. Der Nachmittag war dann ein Gemisch aus slacken, runterfallen, weiterslacken, Bier trinken, reden, lachen, mit Hunden toben und Frisbee spielen, bis es für all das zu dunkel war.


 (Fotos von L.O. Mehr von ihm findet ihr HIER )

Ich bin noch ein totaler Anfänger beim slacken, aber ich kann mittlerweile schon mehrere Schritte vorwärts und rückwärts. Momentan übe ich das Umdrehen auf der Line. Bin gespannt, wann ich es endlich kann :) Falls ihr die Gelegenheit bekommt, auch einmal zu slacken, probiert es aus! Und gebt bloß nicht gleich auf. Ich habe auch mehrere Stunden gebraucht, aber man hat nach jedem Schritt so ein enormes Erfolgserlebnis, dass es einem eine richtige Motivation ist.
In diesem Sinne wünsche ich euch allen noch einen ruhigen Abend und morgen einen guten Start in den Tag!

Allerliebste Grüße,
eure Hope

Freitag, 1. August 2014

Fingerfood, schnell und lecker!

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Essensliebhaber und so weiter ;)

Heute habe ich ein relativ schnelles, unkompliziertes Rezept für euch! Lachshäppchen! Sind super auf jeder Party, schnell zubereitet und leckeres Fingerfood. Ihr werdet dafür ungefähr 15 Minuten benötigen, mehr nicht.

Ihr benötigt hierfür:
2 Rollen Blätterteig
1 Packung Kräuterfrischkäse
2 Packungen Lachs(scheiben)

Heizt den Ofen auf 200°C bei Ober- Unterhitze auf.
Legt Backpapier auf ein Backblech und breitet darauf eine Rolle Blätterteig aus.
Dann verstreicht ihr den gesamten Frischkäse und bedeckt ihn anschließend mit dem Lachs.
Jetzt noch die andere Rolle Blätterteig vorsichtig darauf legen (quasi das Ganze damit zudecken) und mit einem Messer in kleine Quadrate schneiden.
Dann kommt alles für ca. 10 Minuten in den Backofen. Fertig.
Lasst es danach kurz abkühlen und schneidet falls nötig noch einmal nach. Dann könnt ihr schon servieren. Sie schmecken lauwarm genauso gut wie kalt. Wenn ihr die Lachshäppchen erst in einer Stunde benötigt, stellt sie (vor allem an heißen Tagen) noch ein den Kühlschrank.

Eine köstliche Kleinigkeit, für die ihr nicht einmal lange in der Küche stehen müsst. Probiert es einfach mal aus und lasst es euch schmecken!

Guten Appetit!
Eure Hope