Montag, 27. Oktober 2014

DIY - Halloweendeko Spinne

Freitag ist Halloween!
Also kramt euer Kostüm heraus, kauft Süßigkeiten und schmeißt eine Party! So habe ich zumindest vor, den Freitag zu verbringen. Und damit es nicht so langweilig aussieht, darf etwas Deko nicht fehlen. Insgesamt beschränke ich mich auf Lichterketten, Kerzen und Kürbisse. Aber ich dachte mir, so eine kleine, selbstgemachte Pompon-Spinne darf einfach nicht fehlen.
Und so könnt ihr selber Spinnen herstellen:
Ihr benötigt einen Pappkarton, (dicke) Wolle und Pfeiffenreiniger.

1. Je nachdem, wie groß ihr die Spinne haben wollt, zeichnet ihr zwei Kreise auf den Pappkarton. In der Mitte davon jeweils einen Kreis, der ca. 1/3 ausmacht.

2. Diese beiden Ringe legt ihr aufeinander. Nun schneidet ihr euch einen langen Wollfaden ab und beginnt, ihn ringerherum zu wickeln.


Je mehr Wolle ihr drum herum wickelt, desto voluminöser wird die Spinne. Und je fester ihr die Wolle wickelt, desto besser wird das Endergebnis.

3. Nun wird es etwas schwierig. Ihr müsst mit einer Schere die Wollle an der Kante aufschneiden. Also so, dass ihr mit der Schere zwischen den Pappkarton-Kreisen seid.







Wichtig: Wenn ihr ringsherum geschnitten habt, reißt die Pappe nicht gleich weg! Sonst zerfällt alles und ihr müsst neu anfangen.

4. Legt einen Wollfaden zwischen die Pappkarton-Kreise und knotet das ganze Bündel zusammen. Jetzt könnt ihr die Pappe entfernen und die Wolle etwas aufbauschen und zurechtschneiden.


5. Unserer Spinne fehlen noch die Beinchen. Nehmt hierfür die Pfeiffenreiniger und schneidet sie nach Belieben zu. Je nachdem, wie lang ihr die Beinchen haben wollt. Die einzelnen Beinchen steckt ihr dann einfach in den Pompon rein, so dass es hält.


Wer der Spinne mehr Charakter verleihen möchte, kann ihr zusätzlich Kulleraugen ankleben. Die Spinne könnt ihr außerdem in allen möglichen Größen machen :)

Ich wünsche euch viel Spaß beim Spinnen produzieren!
Liebste Grüße,
eure Hope.


Sonntag, 26. Oktober 2014

Buchvorstellung "Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" von Sabine Zett

Anschließend wurde ich Zeugin eines herzlichen Enkel-Oma-Gesprächs, oder sollte ich sagen, Alien-Oma-Gesprächs? Margret stürmte auf Rick zu, der entsetzt zwei Schritte zurückwich.
"Richard!"
"Oma."
"Wie geht's dir?"
"Läuft."
"Isst du genug?"
"Jap."
"Du siehst so dünn aus."
"Nö."
"Richard..."
"Rick! Wann kapierst du das, Oma?"
"Ich würde es bevorzugen, wenn du mich Großmutter nennen könntest. Oma klingt irgendwie so...alt."
"Du bist alt, Oma."
"Richard!"
"Nur Rick. Dann sage ich auch nicht mehr Oma. Deal?"
"Wie bitte?"
"Haben wir einen Deal? EIne Abmachung?"
"Eine Abmachung? Also gut... Haben wir."
"Give me five!"
"Wie bitte?"
"Gibt mir fünf!"
Rick hielt seine Hand zum Abklatschen hin, und meine Schwiegermutter griff in ihre Manteltasche. Sie kramte einen Fünf-Euro-Schein daraus hervor. "Hier. Mehr gibt es auch nicht. Ich finde es ziemlich ungezogen, einfach so Geld zu fordern, aber für deine Erziehung sind deine Eltern verantwortlich, vor allem deine Mutter!" -"Margret, er wollte kein Geld von dir, sondern eure Abmachung durch Abklatschen besiegeln", erklärte ich. Rick grinste und steckte den Geldschein schnell in seine Hosentasche. "Mams hat recht, aber ich sage nicht Nein. Danke, Oma." -"Gern geschehen, Richard." So viel zum Thema Abmachung.

Elisa ist verheiratet, hat einen Sohn, der ein Pubertäts-Alien ist und eine nervtötende Schwiegermutter. Ihr Leben verläuft nicht unbedingt so, wie man es sich wünscht. Sohn Rick taucht nur zum Essen kurz auf, ihren Mann bekommt sie auf Grund seiner Arbeit immer weniger zu Gesicht, die Schwiegermutter liegt ihr ständig in den Ohren und mit ihrem Alter von "thirty something" wird Elisa mittlerweile auf den Straßen oder in Bars kaum mehr beachtet. Um endlich wieder ein wenig Schwung in ihr Leben zu bringen, will Elisa wieder an einer Grundschule unterrichten und mit ihrer besten Freundin ausgehen und zum Blickfang der Männer werden. Letzteres nur um zu sehen, ob sie es noch kann. Doch zu all dem Chaos kommt dazu, dass sich ihr Ehemann Alex in letzter Zeit immer merkwürdiger verhält. Heimliche Telefonate, er verschwindet immer wieder und immer länger im Büro... Elisa muss dem ganzen nachgehen und besucht ihn dort kurzerhand. Doch sie findet ihn lediglich vor, wie er arbeitet. Außer ihm ist nur eine äußerst attracktive, junge Mitarbeiterin im Büro. Anscheinend arbeiten die beiden an einem Projekt, wofür sie plötzlich eine "Dienstreise" nach Paris antreten müssen. Hat Alex etwa tatsächlich eine Affäre? Denn egal, was Elisa versucht, sie scheitert. Es scheint sogar, dass ihr Mann mit aller Kraft versucht zu verhindern, dass sie sein Handy in die Finger bekommt oder mit nach Paris reist. Das kann Elisa nicht auf sich sitzen lassen und sie beschließt, dagegen radikal vorzugehen.



"Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch" ist auf schlichte Weise witzig, ergreifend und aufregend.  Man kann sich immer gut in Elisa hineinfühlen, vor allem wenn es darum geht, die nervige Familie ihres Ehemannes ertragen zu müssen. Ich fand es außerdem interessant, mal die andere Perspektive bezüglich der Pubertät betrachten zu können. Wie ist das für die Mutter, wenn der pubertäre Teenager kaum einen Satz über die Lippen bringt, ständig vor dem Pc sitzt und sich nur zum Essen blicken lässt. Zusätzlich ermöglicht der Roman den Einblick in das Leben einer "thirty something"- Jährigen, was für mich auch ziemlich interessant war. Wie ist das, wenn neben einem 20-jährige, schlanke, aufgestylte junge Frauen stehen, denen plötzlich alle hinterhersehen statt einem selber, so wie es früher noch war? Wie ist es mit einer nervigen Schwiegermutter? Wobei ich hier etwas einwenden muss. Als ich den Titel des Buches gelesen habe, dachte ich, die Geschichte basiert hauptsächlich auf dem Leben einer Frau mit einer nervigen Schwiegermutter. Aber irgendwie ist in diesem Roman dann die vermutliche Affäre von Ehemann Alex in den Mittelpunkt gerückt, was mich irritiert hat. Das Buch ist wirklich gut geschrieben, nur meiner Meinung nach nicht mit dem Titel stimmig. Insgesamt ist es ein Buch, bei dem man sich mit der Protagonistin aufregen kann, über ihre peinlichen Handlungen lachen oder den Kopf schütteln kann und das man sehr gut lesen kann.

Wer mehr Infos zum Buch, zur Autorin oder eine Leseprobe will, findet das HIER. :)

Montag, 20. Oktober 2014

Demo Stuttgart - "Keine Ruhe den rechten Hetzern!"

Hallo meine lieben Leserinnen und Leser!

Ich habe Sonntag Morgen verkündet gehabt, dass ich spontan zur Demo nach Stuttgart gehen würde. Jetzt möchte ich euch (falls ihr nicht auch dort wart) einen Einblick in diesen Tag gewähren. Wir trafen uns um 14 Uhr auf dem Stuttgarter Schlossplatz. Nur zur Info, wir waren die Gegendemonstranten. Die andere Demo war die "Demo für Alle", die sich als Bildungsgegner darstellen, deren gemeinsamer Nenner Homophobie und Sexismus sind. Dazu möchte ich euch kurz aus einem Flyer von uns zitieren: "Als Teil ihrer rechten Gesinnung lehnen sie alternative Lebensformen ab, hetzen gegen Benachteiligte und Minderheiten und versuchen ein Klima der Angst vor Neuem zu schaffen. [...]" Wir sind also dagegen angetreten. Wir sind auf die Straße gegangen um errungene Fortschritte zu verteidigen und zu zeigen, dass das Diskriminierung ist.
Auf der Demo waren ziemlich viele coole Leute, mit denen man sich gut unterhalten konnte und die auch sehr lustig waren. Es hat wirklich Spaß gemacht, mit solchen Leuten dafür auf die Straße zu gehen, für das wir stehen und von dem wir überzeugt sind.
Es gab so viele kreative Ideen in der Umsetzung. Bunte Plakate, Aufkleber, Luftballons, Seifenblasen, Trillerpfeiffen, Straßenkreide, Schilder, Kostümierungen und und und.
 
"Hetero ist keine Pflicht, Homophobie ist widerlich!"

Trotz Hitze und einiger Zwischenfälle mit der Polizei war es ein sehr guter Tag. Wir haben die Leute aus der "Demo für Alle" auf uns aufmerksam machen können und generell sicher viele Leute zum nachdenken gebracht. Immerhin sind wir des Öfteren quer durch die Stadt gelaufen, um die ständigen Polizeisperren zu umgehen und um der Demo der anderen zu folgen.
 


Damit verabschiede ich mich für heute. Ich hoffe, diese Woche noch ein paar Einträge bloggen zu können trotz des momentanen Schulstresses.
Ich wünsche euch bis dahin eine schöne Woche und für heute noch einen schönen Abend!
Liebste Grüße, eure Hope.♥






Mittwoch, 15. Oktober 2014

Frankfurter Buchmesse

So meine Lieben,

da ich es die letzten Tage leider zeitlich nicht geschafft habe, berichte ich eben heute von meinem Aufenthalt auf der Buchmesse. Besser spät, als nie.
Heute ist zwar eigentlich Buchtag/ Reznsionstag, aber ich denke, ihr könnt es verkraften wenn ich euch stattdessen von der Buchmesse berichte :)
Morgens um 6 fuhren ich und eine Freundin aus dem Buchclub los, damit wir gegen 10 die Messe erreicht hatten. Im Vergleich zu anderen Messen, auf denen ich war, war recht wenig los. Aber immerhin war am Freitag auch nur für die Fachpresse geöffnet. Wir hatten bis um 11 Uhr Zeit, uns ein wenig umzusehen, bevor wir zum Stand von Blanvalet gehen mussten. Es war wirklich atemberaubend, wie viele Bücher es zu sehen gab. Ich dachte immer wieder, dass ich dringend im Lotto gewinnen muss. Ich würde alles für Bücher ausgeben, glaube ich. Da man an diesem Tag auf der Messe aber keine Bücher kaufen konnte, wurde ich sowieso nicht ärmer ;)
Es war einfach fantastisch. Kinderbücher, Comics, Mangas, Fachbücher, Romane, Krimis... Es war einfach alles da! Ich habe mich auch erstmal hingebungsvoll auf die Kinderbücher gestürtzt, die einfach wunderschön illustriert waren.


 An einem Stand stand eine uralte Druckerpresse und ein Mann führte vor, wie Bücher früher gedruckt wurden. An einem anderen Stand wurde demonstriert, wie Bücher eingebunden wurden. Überall wahnsinnig viele Informationen, schöne Bücher und eine Menge unterschiedlicher Menschen. Wir wurden also quasi von Eindrücken überrollt. Um 11Uhr kamen wir zum Stand von blanvalet, denn von diesem Verlag wurden wir Blogger zu einem Blog n' talk eingeladen. Es gab für jeden ein Namensschild zum anstecken, auf dem auch der jeweilige Blogname stand. Es wurden Getränke verteilt und wir Blogger konnten uns untereinander kennenlernen (was mir schwerfiel, da ich nicht einfach so Leute ansprechen kann). Dann hielt ein Mitarbeiter des Verlages, der mit uns Blogger stets in Kontakt steht und uns mit Büchern versorgt, eine kleine Rede und ließ uns Blogger anschließend auf die Autoren los ;) Ich für meinen Teil habe mich erstmal zu Adnan Maral durchgeboxt. Ein sehr sympatischer, lustiger Mann. Viele kennen ihn sicher aus dem Fernsehen. Aber deswegen war er nicht auf der Messe, sondern wegen seines Buches : "Adnan für Anfänger: Mein Deutschland heißt Almanya". 
 Anschließend habe ich mich noch mit Sabine Zett unterhalten, der Autorin des Buches "Tausche Schwiegermutter gegen Goldfisch". Ich fragte sie, ob ihre Schwiegermutter auch so schrecklich sei wie die in dem Buch. Daraufhin hat Sabine Zett nur gelacht und mir erklärt, dass die Idee entstand, als sie mit ihren Freundinnen zusammensaß und jede über die Macken ihrer Schwiegermutter berichtete. Das wurde dann alles zusammengefügt und so entstand die Buchfigur. Frau Zett erklärte mir und meiner Begleitung außerdem: "Wenn man seine Mutter toll findet, dann ist die Schwiegermutter schrecklich. Aber wenn man seine Mutter schrecklich findet, dann ist die Schwiegermutter für einen ganz toll. Ihr beiden habt wahrscheinlich noch keine Schwiegermutter *lacht* Ich habe zwei Kinder, die jünger sind als ihr. Also haben die auch noch keine Schwiegermutter. Und ich hoffe, ich bin eine gute Mutter. Nicht, dass mich dann die Schwiegermutter aussticht." Sie war mir sehr sympatisch.
Irgendwann machten wir uns davon, weil es doch etwas eng wurde mit so vielen Bloggern. Den Rest des Tages verbrachten wir damit, uns nochmal alles anzuschauen, in Büchern zu stöbern und eine lange Pause einzulegen und einfach nur dazusitzen und die Menschen zu beobachten.
Es war ein sehr anstrengender, aber auch schöner Tag. Ihr könnt euch vorstellen, wie sehr uns die Beine und Füße geschmerzt haben danach. Aber das war es wert. Solltet ihr einmal die Gelegenheit bekommen, zur Buchmesse zu gehen, dann macht das auch! Es lohnt sich wirklich!

Also meine lieben Buchliebhaber, ich wünsche euch noch einen wunderschönen Tag.
Nehmt euch doch heute Abend mal wieder Zeit um zu lesen, das tut gut!

Allerliebste Grüße,
eure Hope♥

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Buchvorstellung "Sieben Monde" von Marcus Sedgwick

Sie erhob sich von ihrem Stuhl und schaute hinaus zur Oktobersonne, die bereits tief über dem westlichen Horizont stand und bald untergehen würde. Sie lief zum Friedhof, setzte sich auf das Grab und wartete auf den Einbruch der Nacht. Während sie wartete, sang sie ein Lied.
"Der Wind, er weht zu Nacht, mein Schatz, ein wenig Regen fällt herab. Ich hatt nur einen wahren Schatz, der liegt in diesem kühlen Grab. Ich tu für meinen wahren Schatz so viel wie eine junge Frau zu tun vermag. An seinem Grabe sitze ich und trauere zwölf Monate und einen Tag. Nach einem Jahr und einem Tag fing der Tote zu sprechen an: Wer sitzt da weinend an meinem Grab, sodass ich nicht schlafen kann? Ich, mein Schatz, sitz hier Stund um Stund und kann nicht schweigen still. Ein Kuss von deinem kalten Mund ist alles, was ich will."
Bei Einbruch der Nacht stand Merle auf und ließ vorsichtig alle Kleider von ihrem Körper gleiten, der dünner war denn je, aber immer noch jung und flink. Sie hob den Krug an den Mund und trank ihn ohne Zögern leer. Der Krug fiel ihr aus den Händen. Sie sank auf das Grab und hielt sich den Hals und den Bauch.
(Sponsored by dtv)

Zwei Menschen, 7 Leben. Eric und Merle begegnen sich über Jahrhunderte immer wieder in einem anderen Leben, in einem anderen Körper, als eine andere Person. Sie finden stets wie durch Zufall zueinander. Als Bruder und Schwester, als Mutter und Sohn, als Mann und Tochter oder als Paar. Sie spüren in jedem Leben stets diese besondere Verbindung zueinander. Bei jeder neuen Begegnung in einem neuen Leben wissen sie, dass sie sich schon einmal begegnet sind und dass sie zusammengehören. Doch nur in diesem Leben, oder auch in einem anderen? Beide spüren, dass etwas besonderes zwischen ihnen besteht. Etwas magisches, etwas tiefgründiges. Etwas, dass sich über sieben Leben, über sieben Epochen hinweg erstreckt. Doch was ist es, das diese beiden Menschen über den Tod hinaus miteinander verbindet? Was bringt sie in jedem neuen Leben, in jedem neuen Zeitalter immer wieder zusammen?
"Ich werde sieben Leben leben. In jedem werde ich nach dir suchen und dich lieben. Wirst du mir folgen?"


Zunächst wurde ich aus dem Buch nicht schlau. Als ich die erste Geschichte las, dachte ich zunächst, dieses Buch würde sich als eine "normale" Liebesgeschichte entpuppen. Doch den Gedanken nahm ich schnell zurück. Ich merkte bald, dass es um etwas anderes ging. Der Autor schafft es tatsächlich, schon innerhalb der ersten 30 Seiten eine gewisse Spannung aufzubauen. Geheimnisse und seltsame Ereignisse lassen einen aufmerksam weiterlesen. Die Neugier war geweckt. Jede einzelne Epoche war klar voneinander getrennt und sehr gut beschrieben. Man konnte sich sehr leicht in jedes Zeitalter hineinversetzen und von Kapitel zu Kapitel langsam einen Zusammenhang erkennen, was die Verbindung von Merle und Eric betrifft. Doch sicher konnte man nie sein. Was ich nicht gedacht hätte, war die enorme Spannung und das ich mich teilweise sogar ein wenig gegruselt habe. Das hat mir sehr gut gefallen. Dieses Buch ist eine Roman über Liebe auf eine äußerst interessante und faszinierende Weise. Darunter fällt auch der Aspekt, dass Merle und Eric ihre Liebe nicht nur im Sinne eines Paares leben. Die Liebe besteht auch in Form von Mutter und Sohn, Geschwisterliebe und so weiter.
Der Autor hat durch dieses große Geheimnis wunderbar die verschiedenen Epochen miteinander verknüpft. Jede Geschichte hat etwas grausames, wunderschönes, poetisches und blutiges an sich. Die perfekte Mischung, meiner Meinung nach. Was mir zusätzlich noch sehr gut gefallen hat (worauf ich bei guten Büchern immer Wert lege) ist, dass nichts vorhersehbar war.
Insgesamt ist es keine anspruchsvolle Lektüre, die Schrift ist recht groß und die Geschichte breitet sich auf ca 240 Seiten aus. Aber auf diesen wenigen Seiten steckt wirklich guter Lesestoff. Ich persönlich empfehle dieses Buch allen, die mal eine vollkommen neue Art der Liebesgeschichte lesen möchten.

Mehr zum Buch (z.B. eine Leseprobe) und zum Autor findet ihr hier.

Dienstag, 7. Oktober 2014

Frankfurter Buchmesse♥

Meine lieben Blogleser und Buchliebhaber!
Morgen beginnt die jährliche Frankfurter Buchmesse! Ratet mal, wer am Freitag dort hingeht. Ich natürlich♥ Der Verlag blanvalet hat sämtliche Blogger eingeladen, die mit dem Verlag kooperieren. Am Freitag dürfen ledigliche Pressemitglieder und geladene Gäste auf die Messe, wenn ich es richtig verstanden habe. Und Bloggern wird die Gelegenheit geboten, viele Autoren kennenzulernen, Autogramme aubzustauben und Fragen zum Autorenleben und zu einzelnen Werken zu stellen. Ebenso können wir auch unsere Verlags-Partner kennenlernen, die uns Blogger ständig mit neuem Lesefutter versorgen :) Zu diesem Anlass habe ich sogar meinen eigenen Presseausweis erhalten! Das ist alles so aufregend! Ich werde sogar für diesen besonderen Tag beurlaubt. Ich hoffe nur, dass ich bis dahin wieder einigermaßen gesund bin. Und selbst wenn nicht, werde ich hingehen. Diese Gelegenheit lasse ich mir nicht entgehen!

Dann möchte ich euch noch kurz etwas zu der Zeichnung in diesem Blogeintrag sagen. Ja, das habe ich gezeichnet. Hat mich eine Stunde gekostet und zum Glück ist es repräsentabel geworden! Ich wollte mich und meinen Blog in diesem Bild wiederspiegeln. Auch wenn ich mich nicht so zeichnen konnte, wie ich wirklich aussehe, aber das ist Nebensache. Ihr könnt sehen, wie groß meine Liebe zu Büchern ist, dass ich gern Handarbeit ausübe (soll man an dem Strickzeug links in der Ecke erkennen) und das ich Tee und Gebäck liebe. Achja, zudem kommt noch, dass ich ein gemütlicher Mensch bin (Schlabberpulli und Kuschelsocken). Passt doch ganz gut, oder? :)

Also meine Lieben, sehe ich jemanden von euch vielleicht zufällig auf der Buchmesse? Lasst es mich wissen! Das fände ich nämlich ganz wunderbar♥
Ich freue mich schon so darauf! Natürlich werde ich davon berichten.

Allerliebste Grüße und einen supergemütlichen Tag wünscht euch
eure Hope

Montag, 6. Oktober 2014

Montagsbasteleien: DIY Regenwölkchen

Hallo ihr wunderbaren Menschen♥

Heute habe ich kein allzu besonderes DIY für euch. Eher schlicht. Ich fand es aber niedlich. Eine eigene kleine Regenwolke nähen. So, wie ihr hier meine sehen könnt, kann man sie nähen. Aber ihr könnt natürlich mit den Stoffen variieren. Ich hatte momentan nur leider nichts parat.
Für meine kleine Wolke habe ich einfach ein altes Laken verwendet. Die Tropfen habe ich aus Filz genäht.
Das Ganze ist recht simpel und einfach zu machen.

1. Nehmt das Laken und faltet es einmal aufeinander. Steckt den Stoff mit Stecknadeln zusammen, damit nichts verrutscht! Zeichnet euch grob eure Wolke auf.
2. Nehmt eure Stoffschere und schneidet um eure Kontur herum. Vergesst aber nicht, eine Nahtzugabe zu geben. Heißt, schneidet mit 1 cm Abstand von der Kontur entfernt.
3. Nun näht ihr (mit Nähmaschine oder von Hand - wie ihr wollt) auf der Linie entlang. Wichtig ist, dass ihr einen kleinen Abschnitt nicht zunäht, da ihr dieses Loch später benötigt, um die Wolke umzukrempeln. Stopft jetzt die Wolke mit Füllwatte aus und näht anschließend das Loch zu. Fertig ist die Wolke.
4. Kommen wir zu den Regentropfen. Legt den Filz aufeinander, wie ihr es schon mit dem Stoff der Wolke getan habt. Wieder mit Stecknadeln fixieren und entweder die Regentropfen vormalen (was auf Filz schwierig ist) oder einfach ausschneiden. Denn hier braucht ihr keine Nahtzugabe und müsst die Tropfen auch nicht umkrempeln.
5. Nun näht ihr die Tropfen zusammen. Ich habe sie von Hand zugenäht, da es schnell geht und die Tropfen ja nicht allzu groß sind. Aber näht die Tropfen nicht komplett zu!
6. Lasst einen kleinen Bereich, den ihr noch nicht zunäht. Denn hier stopft ihr nun ein wenig Füllwatte. Nicht zu viel. Nur so, dass der Tropfen etwas Volumen erhält. Anschließend könnt ihr den Tropfen zunähen.
7. Jetzt könnt ihr die Tropfen in beliebeigen Längen und Abständen zueinander an der Wolke befestigen. Um die Wolke später aufhängen zu können, vergesst nicht, eine Schlaufe anzubringen.
Noch ein Hinweis: falls ihr das Kindern als Mobile hinhängen möchtet,sollte es außerhalb ihrer Reichweite sein. Denn stabil ist das ganze nicht und kleine Kinder können sehr stark sein ;) Lieber nur zum Anschauen hinhängen.

Dann lasst es mal regnen♥
Liebe Grüße,

eure Hope